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Frank Nadermann
liefert Ideen

Wer A sagt, der muss nicht B sagen. Er kann auch erkennen, dass A falsch war.

- Berthold Brecht

Autor
der Autor unterwegs

"Was also ist die Zeit? Wenn mich niemand danach fragt, weiß ich es; will ich einem Fragenden es erklären, weiß ich es nicht."
Augustinus Aurelius (354 - 430)
Bischof von Hippo
Philosoph, Kirchenvater und Heiliger

Eigentlich bin ich Fachinformatiker. Zum Schreiben kam ich durch Zufall und Gelegenheit, insbesondere aber durch mein Interesse für Politik und Wissenschaft. Mit fortschreitendem Lebensalter ergab sich für mich das begründete Urteil, dass die politische Ordnung selbst die Ursache der Probleme darstellt, als dessen Lösung sich die aus den Medien bekannten Initiatoren dieser Weltlagen vorstellen.

Ich bin Jahrgang 1961. Bereits zur Schulzeit ist mir der krasse Kontrast zu den privaten Vorlieben und Lebensmaximen der 'kleinen Leute' und der politischen Realität aufgefallen. Während der sogenannte 'kalte Krieg' tobte, die Herren dieser Welt sich mit Atomwaffen versorgten, Vietnam in die Steinzeit zurückgebombt wurde, war man dort wo die Voraussetzungen des Krieges produziert werden, ganz doll für Frieden und freie Liebe. Dort wo sich diese Vorliebe praktisch gegen Regierungen zur Wehr setzte, und das waren selbst in den berüchtigten Zeiten der '68er' nur wenige, wurde unmissverständlich klargestellt, dass die Vertreter des Volkes sich nicht von den Interessen oder Wünschen desselben abhängig machen.

Was also ist Demokratie, oder Freiheit, links, oder rechts? Wenn mich niemand danach fragt, weiß ich es; will ich einem Fragenden es erklären, weiß ich es nicht. Diesem Wissensmangel wollte und will ich beseitigen. Dieses Motiv hat mich darauf gebracht, mich mit dem Thema Nationalismus auseinanderzusetzen.

Das Grundgerüst zum zweiten Buch ist entstanden, jedoch noch in Arbeit, weil mein Neffe, um den Zeitpunkt der nächtlichen Bettruhe hinauszuzögern, mich stets darum bat ihm eine Geschichte zu erzählen. Mit den Jahren wurde aus der ersten Geschichte eine Fortsetzungsgeschichte. Hinzu kam, dass ich wie viele andere, zu festlichen Anlässen eine unzählige Anzahl von selbstgemalten Bildern, von strahlenden Augen, als Geschenk überreicht bekam. Diese Zeichnungen, auch der Kinder meines Freundeskreises, füllen eine bauchige DIN A1 Mappe. Dieses Fundament ist für mich Inspiration und Motivation zugleich, um dieser wundervollen Zeit ein Denkmal zu setzen.

Zur Zeit lebe ich in Spanien. Und auch das ist eine lange und phantastische Geschichte, welche in mir bereits jetzt das Verlangen auslöst dieses Abenteuer mit einem Roman zu feiern.

"Die Schwierigkeit ist nicht neue Ideen zu finden, sondern den alten zu entkommen..."
John Maynard Keynes
Ökonom Politiker Mathematiker.
1883 - 1946

News: Die Idee des Eigentums
die Idee des Eigentums

DATUM:09.07.2021

Eigentum. Was ist das?

Eigentum ist der Anspruch der ausschliessenden Verfügungsgewalt an einer Sache.

Unterhosen und Brot, sind Produkte der durch Arbeit umgeformten Natur.

Wasserquellen, die Erdoberfläche, Brot- oder Unterhosenfabriken sind Voraussetzungen der Herstellung der Produkte zur Versorgung der individuellen Existenz.

Die exklusive Verfügungsgewalt, der Anspruch an Eigentum über die global verfügbaren Rohstoffe und Werkzeuge, über die globalen Voraussetzungen jeder Existenz, ist etwas anderes als die exklusive Verfügungsgewalt über eine Unterhose. Oder, nicht?

Der Grundwasserbrunnen hinter dem eigenen Haus, im eigenen Garten dient zur Wasserversorgung seines Besitzers. Der Wohnraum dient dem Besitzer selbst als Lebensmittelpunkt und seinem Schutz vor Wetter. Der Garten versorgt den Besitzer mit Lebensmitteln. Diese Sorte Eigentum ist hier weder Gegenstand der Kritik, noch selbstverständliche Realität in dieser Gesellschaft.

Die exklusive Verfügungsgewalt über eine Wohnsiedlung, über eine Wasserquelle, eine Fabrik, oder eine Plantage, ist von vornherein nicht darauf berechnet den eigenen Bedarf, sondern den Bedarf anderer zu benutzen. Die Rohstoffe liefert die Natur. In der Regel verrichtet der Eigentümer nicht einmal die Arbeit zur Herstellung der Produkte selbst, noch will er selbst die Produkte verbrauchen. Diese Sorte Eigentum zielt darauf ab, die Rohstoffe der Natur durch die Benutzung der Arbeitskraft anderer in Gebrauchswerte verwandeln zu lassen, diese durch ein Preisschild als Privateigentum zu kennzeichnen, um den Warenberg abschließend weltweit mit Gewinn, an andere zu verkaufen. Die Eigentümer verwandeln den Gebrauchswert in einen Tauschwert, und machen ihr Interesse an der Vermehrung ihres Eigentums, durch den Tausch gegen Geld, zur gesellschaftlichen Bedingung der Überlassung der zu jeder Existenzführung notwendigen Gebrauchswerte.

Diese Absicht ist nur dann zu verwirklichen, wenn die Voraussetzungen und die Verfügungsgewalt über die Produkte der gesellschaftlichen Arbeit von denjenigen getrennt wird, welche die notwendige Arbeit zur Herstellung des gesellschaftlichen Reichtums am fremden Eigentum verrichten sollen. - Sonst kann man den Produzenten der Gebrauchswerte nichts verkaufen, weil sie mit dem Produkt ihrer Arbeit bereits das besitzen, was sie anschließend verbrauchen. Diese Trennung der gesellschaftlichen Arbeit von ihren Voraussetzungen und ihrem Produkt, ist die politische Leistung einer als Regierung bekannten, bewaffneten Garantiemacht des Eigentums. Deren Gewalt verwirklicht den privaten Eigentumsanspruch auf die global verfügbaren Rohstoffe und Werkzeuge, und die Verfügungsgewalt über die Produkte der gesellschaftlichen Arbeit als Realität derjenigen, welche deswegen, als politisch aufgepropftes Merkmal ihrer Existenz, mittellos und alternativlos darauf verwiesen sind, als gesellschaftliche Klasse der Arbeitnehmer ihre Arbeitskraft zum Verkauf anzubieten. So konstruiert, ist das Angebot von Arbeitskraft der Inhalt der Existenz der Arbeitnehmer, weil sie das Geld eines Arbeitgebers brauchen, um dort genau das zu kaufen oder zu mieten, was sie gestern selbst in dessen Auftrag produziert haben. Diese politisch erzeugte, ökonomische Notlage ist die Voraussetzung der Vermehrung des Eigentums derjenigen, die das Angebot an Arbeitskraft, je nach kalkulierter Gewinnerwartung, annehmen oder auch ablehnen können.

Ein Beispiel:
Das Substantiv 'Besitz' bezeichnet die Nutzungsgewalt an einer Sache. Ein Mieter einer Wohnung besitzt die Wohnung, jedoch keine Verfügungsgewalt über diese Wohnung. Ein Mieter darf das Eigentum unter den vom Eigentümer gesetzten Bedingungen nutzen. Und die wohl bekannteste Bedingung der Nutzung ist die vom Eigentümer definierte Miete; Eine in Geld, in regelmäßigen Intervallen, an den Eigentümer zu zahlende Summe, eines durch eine Zentralgewalt garantierten Wertsymbols. Und dort wo diese Miete nicht bezahlt wird, steht nutzbarer, benötigter Wohraum leer, oder wird geräumt, oder rückgebaut.

Kirschen wachsen auf der Erde, aber exklusiv, als Privateigentum. Wohnungen sind als Produkt menschlicher Arbeit als Gebrauchswert verfügbar, aber exklusives Eigentum. Die Natur liefert jedem Individuum die Voraussetzungen seiner Existenz. Die Natur gebirt durch ihr Geschenk die Existenzvoraussetzung ihrer Benutzer.

Die Armut derjenigen, deren Existenz von der Annahme ihres Verkaufsgebots abhängig gemacht ist, liegt nicht erst dann vor, wenn ihr Angebot vom Arbeitgeber abgelehnt wird.

Geld wächst nicht auf der Erde und ist als gesellschaftliche Bedingung der Nutzung der Natur selbst, als auch als Voraussetzung des Zugriffs auf die als Waren sichtbaren Produkte menschlicher Arbeit, gewollt und aktzeptiert. Geld ist die Ikone der Verfechter der Idee des Eigentums auf dieser Welt, die materialisierte Konsequenz des privaten Anspruchs auf die ausschliessende Verfügungsgewalt an einen Trümmer Natur. Dieser innere Anspruch, die geistige Trennung der Menschheit von privatem Eigentum, macht sich als zu Waffen greifender, gesellschaftlicher Wille, zur Voraussetzung der Existenz jedes Individuums dieses Planeten. - Bekannt als die Redewendung 'Geld regiert die Welt'.

Das Eigentum setzt Grenzen und erzeugt eine globale Konkurrenz um den Zugriff auf die hinter diesen Grenzen verfügbaren Voraussetzungen jeder Existenz. Vor diesen Grenzen verhungern Millionen. Die Geltung dieser Grenzen ist mit Militär und Polizei sicher zu stellen. Innerhalb dieser Grenzen gibt es Armut und Gewalt. Sowohl für die Verlierer als auch für die Gewinner dieser Konkurrenz ist Geld der lebenslange Mittelpunkt und die Voraussetzung ihrer Existenz. Die Arbeitnehmer müssen es sich genau dort beschaffen, wo man als Arbeitgeber versucht das Seine zu vermehren.

News: Die Praxis der Idee des Eigentums
die Konsequenz der Idee des Eigentums

DATUM:09.07.2021

Die Natur liefert Gebrauchswerte oder stellt dessen Material zur freien Verfügung.

Die Arbeitskraft entnimmt die Gebrauchswerte oder dessen Material aus der Natur. Die Arbeitskraft wandelt die Form des Gebrauchswertes. - Aber der Gegenstand selbst bleibt ein Gebrauchswert.

In dieser Gesellschaft nutzt der menschliche Wille den Gebrauchswert um ihn zu tauschen. Das sieht harmlos aus:

"20 Ellen Leinwand = 1 Rock"

An dieser Stelle bittet der Autor den Leser darum, sich klar zu machen, dass hier zwei unterschiedliche Dinge mit einem Gleichheitszeichen verbunden sind. 20 Ellen Leinwand sind demnach das Gleiche wie 1 Rock. Das ist offensichtlich nicht der Fall.

Des Menschen Wille ist sein Königreich. 20 Ellen Leinwand sind ihm 1 Rock wert. Der Tausch setzt die ungleichen Gebrauchswerte dadurch gleich, indem er sie unsichtbar, unausgesprochen, auf etwas drittes reduziert, welches als Eigenschaft der beteiligten Gebrauchswerte in der Natur nicht existiert. Die Idee des Eigentums ergreift Besitz vom Gebrauchswert, und projeziert sich als Wert, emanzipiert vom Gebrauchswert in die Realität. - Bekannt als Geld.

Außerdem zeigt die Grafik, dass die Gebrauchswerte, im Beispiel Kleidung, Essen, Trinken und Wohnen, als Ergebnis von individueller Privatarbeit verfügbar sind. Jedes Individuum betrachtet den von ihm produzierten Gebrauchswert, das Ergebnis seiner Privatarbeit als Privateigentum, und als Tauschwert, und dediziert diese Eigenschaft willentlich auf den Gebrauchswert, und macht diese Idee zur Voraussetzung des Zugriffs auf den gesellschaftlich existierenden Gebrauchswert. - Bekannt als Markt.

Auf diesem Markt ist als Gebrauchswert alles vorhanden, was die Menschheit zum Leben braucht. Als Privateigentümer von Tauschwerten treten die Produzenten jedoch als Verkäufer ihrer Waren in Konkurrenz zueinander. Die zur Deckung des gesellschaftlichen Bedarfs notwendigen Gebrauchswerte sind verfügbar, aber ihre dedizierte Tauschwertgestalt verlangt den Tausch, und verbietet die Verteilung des Gebrauchswertes an den gesellschaftlichen Bedarf. Die Realisierung der Idee des Eigentums setzt die Privatproduzenten auf dem Markt, im Austauschprozess, in einen Gegensatz zueinander. Als Produzenten von Tauschwerten müssen sie ihr Eigentum bewachen und sich vor Diebstahl und Betrug schützen, um verkaufsfähig zu sein. Der Ausschluss des gesellschaftlichen Bedarfs von den vorhandenen, bedarfsdeckenden Gebrauchswerten ist Voraussetzung des Tauschwertes ihrer Waren. So, deswegen erzeugt der Tauschwert die Notwendigkeit einer gesellschaftlichen Gewalt, welche den Tausch der Gebrauchswerte überwacht. - Bekannt als Regierung, Gericht und Polizei.

Wenn der Leser die Grafik geistig um einen weiteren blauen Kreis erweitert, ist damit auch nachvollziehbar, warum ein Militär, da in organgener Uniform und hier mit einer Blauen, zur Ausstattung der damit erzeugten staatlichen Konkurrenz von Tauschwertproduzenten dazugehört. - Bekannt als Verteidigungsministerium.

Die Erschaffer des Tauschwerts setzten dessen Geltung global über den Gebrauchswert. Eigentlich wäre die Arbeit getan, und das Produkt ist verfügbar. Der Gebrauchswert ist ihnen aber nicht der Zweck der Arbeit, sondern nur das Mittel zur Realisierung des Tauschwertes. Nur der Verkauf der produzierten Gebrauchswerte, die Realisierung ihres Tauschwertes durch den Tausch, durch die Bezahlung des Preises, erlaubt den Zugriff auf die als Gebrauchswert bereitstehenden Voraussetzungen der Existenz. Ohne diesen Verkauf sind ihnen sowohl die Gebrauchswerte als auch die Werkzeuge zu deren Herstellung in ihren Kalkulationen wertlos, denn sie produzieren nicht das, worauf es ihnen ankommen muss, weil die Idee des Tauschwertes dessen Besitz zur allgemeinen gesellschaftlichen Voraussetzung der Existenz macht. - Bekannt als Lohn oder Gewinn, und als Einkommenslosigkeit oder Konkurs.

Der Tauschwert trennt den gesellschaftlichen Bedarf von den als Gebrauchswert vorhanden Gütern seiner Bedienung. Nur der Kauf gestattet den gesellschaftlichen Zugriff auf die als Gebrauchswert bereits produzierten Voraussetzungen der Existenz. - Bekannt als Koexistenz von gesellschaftlich sichtbar, verfügbarem Reichtum und individueller Armut. Der Tauschwert erzeugt einen Kampf um den Zugriff auf die vorhandenen, natürlichen und gesellschaftlichen Voraussetzungen jeder Existenz, bis hin zu dessen internationaler Blüte, dem Krieg zwischen Nationen.

Auch der materiellen Quelle aller Gebrauchswerte, dem Planeten Erde, steht deswegen eine ungewisse Zukunft ins Haus. Sie ist den Dienern des Tauschwertes einfach zu teuer. Den gesellschaftlichen Kreaturen des Tauschwertes, Arbeitgebern und Arbeitnehmern, schadet jeder Filter, denn dessen Kosten verkleinern dort den Gewinn, und hier als Preis den Lohn.

News: Der Gebrauchswert
der Gebrauchswert

DATUM:03.07.2021

Die Arbeit produziert Gebrauchswerte. Eine Steigerung der Verausgabung zweckmäßiger Arbeit bewirkt eine Steigerung der Produktionsmenge.

Der den Produzenten dieser Produkte verfügbare Gebrauchswert, steigt, proportional zur Anzahl der produzierten Gebrauchswerte.

Wie diese Steigerung der Produktivität erreicht ist, ob durch eine Intensivierung oder Verlängerung der Arbeitszeit, oder durch den Einsatz von Technik oder Maschinen, ist in Bezug auf das Produktionsergebnis gleichgültig. Die Menge des den Produzenten zu ihrer Verfügung stehenden Reichtums an Gebrauchswerten, steigt, proportional zur Anzahl der produzierten Gebrauchswerte.

In Bezug auf die freie Zeit, die Zeit wo nicht gearbeitet wird, weil man alles produziert hat, was man braucht, bewirkt eine Verkleinerung der notwendigen Arbeitszeit zur Herstellung eines Produktes, sei es durch Technik oder Maschinen, gleichzeitig eine Verkürzung des Arbeitstages der Produzenten.

Wenn, um ein Beispiel zu geben, die notwendige Arbeitszeit zur Herstellung von Lebensmitteln oder Kleidung um 50% sinkt, halbiert sich damit, automatisch, auch die Arbeitszeit der Produzenten. Wenn also vorher 8 Stunden gearbeitet werden musste, um alles herzustellen, was man braucht, sind durch die Steigerung der Produktivität nur noch 4 Stunden Arbeit erforderlich, bei gleichbleibender Anzahl der von den Arbeitern produzierten Produkte.

Bei der Produktion von Gebrauchswerten steht der Produktionsprozess unter der Kontroll- und Definitionsgewalt der Produzenten. Die Auswirkungen der Arbeit auf die Arbeitenden, die Qualität und Beschaffenheit der Arbeitsprodukte, unterliegen der Entscheidungshoheit der Produzenten selbst.

Die Produktion von Gebrauchswerten fördert die geistige Basis der Produzenten, und inspiriert zu einfachen Floskeln, um den Zweck der Arbeit zu beschreiben und diesen einfachen, selbstverständlichen Regeln zu unterwerfen.

- Was Du heute braust, wirst Du morgen saufen. Darum kennt die Produktion von Gebrauchswerten keinen Grund Glycol in den Wein zu panschen, Plutonium oder Langsteckenbomber zu produzieren, oder zu arbeiten bis der Arzt kommt.

Nach getaner Arbeit stehen die produzierten Gebrauchswerte, selbstverständlich, auf den Tischen der Produzenten zum Verbrauch bereit. - Denn das war und ist der Zweck der Produktion von Gebrauchswerten.

News: Der Tauschwert
der Tauschwert

DATUM:03.07.2021

Auch die Lohnarbeit produziert Gebrauchswerte. Auch hier bewirkt eine Steigerung der Verausgabung zweckmäßiger Arbeit, eine Steigerung der Produktionsmenge. - Aber; Weder das Produkt der Arbeit verbleibt unter der Verfügungsgewalt der Produzenten, noch steht der Produktionsprozess unter der Kontroll- und Definitionsgewalt derjenigen, welche durch ihre Arbeit den sichtbaren Reichtum herzustellen haben.

Der den Produzenten dieser Produkte -verfügbare- Gebrauchswert, steigt nicht proportional zur Anzahl der produzierten Gebrauchswerte.

Eine Steigerung der Verausgabung zweckmäßiger Arbeit bewirkt auch hier eine Steigerung der Produktionsmenge, aber als Privateigentum exklusiv, unter der Verfügungsgewalt des Einkäufers fremder Arbeit, bekannt als 'Arbeitgeber'.

Wenn, um ein Beispiel zu geben, die notwendige Arbeitszeit zur Herstellung von Lebensmitteln oder Kleidung um 50% sinkt, halbiert sich damit -nicht-, automatisch, auch die Arbeitszeit der Produzenten. Wenn also vorher 8 Stunden gearbeitet werden musste, um alles herzustellen, was man braucht, sind durch die Steigerung der Produktivität weiterhin 8 Stunden Arbeit zu arbeiten. Auch hier steht dem Bedürfnis der Arbeiter das Produkt ihrer Arbeit als produzierter Gebrauchswert gegenüber, aber mit einem Preis versehen, bewacht, hinter Kassen. Hier wird weder die Arbeit noch dessen Produkt aufgeilt, sondern die zu erbringende Arbeitsleistung der Arbeitsplatzbesitzer wird erhöht, und deren arbeitslosem Spiegelbild wird das Einkommen gestrichen.

- Die Verwandlung des Gebrauchswertes in einen Tauschwert unterliegt dem, und ist das Mittel des 'Arbeitgebers' sein Interesse an der Vermehrung seines Eigentums zu verwirklichen. Er bezahlt ein Geld für Arbeitszeit, um durch den Verkauf der in dieser Zeit durch die benutzte Arbeitleistung produzierten Gebrauchswerte mehr Geld zurück zu erhalten, als er in diesen Arbeitsprozess investiert hatte. - Bekannt als Gewinn.

Damit das geht, wird die gesellschaftliche Arbeit durch das Eigentum zuerst, mit staatlicher Gewalt, von allen natürlichen Voraussetzungen der Existenz und ihrem Gesamtarbeitsprodukt getrennt, und gleichzeitig ein durch eine Lohnsumme begrenzter Zugang, wieder hergestellt. - Bekannt als Arbeitsplatz.

Die Lohnarbeit beseitigt nicht die politisch durch das Eigentum an den natürlichen und gesellschaftlichen Existenzvoraussetzungen herstellte Armut der Produzenten, sondern erzeugt und funktionalisiert sie, für das durch das Eigentum eingerichtete Herrschaftsverhältnis, das Interesse der Eigentümer an der Vermehrung ihres Privateigentums.

Die Lenker der Marktwirtschaft delegieren ein Volk in Tarif- und Gehaltsgruppen, je nach ihrer Systemrelevanz für den als Gewinn bekannten Zweck dieser Veranstaltung, in Besserbezahlte, Normalverdiener, und diejenigen Milliarden der globalen Gesellschaft, deren Lohn nicht einmal dazu reicht die monatlichen Rechnungen dieser Gesellschaft zu zahlen. Dieses Herrschaftssystem schult und bildet aus, um die Bevölkerung bereits in Kinderjahren in Schulen und Universitäten in die Lohn- und Gehaltsgruppen sortieren, welche zur Gewinnerzielungsabsicht der Kommandeure dieser Gesellschaft passen. Wer zu einem festgesetzten Prüfungstermin nicht schreiben oder rechnen kann, der wird nicht weiter belehrt und weiter geschult, sondern durch Benotung vom weiterführenden Unterricht ausgeschlossen. So erzeugt Schule gewusst eine Verteilung auf einen Notenspiegel, und im unteren Drittel Millionen von Analphabeten. Diese hergestellten Wissensunterschiede werden durch Zeugnisse an jeder einzelnen Person als Dokument fixiert, ausgestellt, und als Plausibilisierung der gewollten Zuordnung in die bereitstehende Lohnstruktur derjenigen vollstreckt, welche als Eigentümer der Voraussetzungen der Produktion 'die Wirtschaft' genannt werden. - Die als Regierung gewählten Initiatoren dieser Weltordnung machen das Interesse der Arbeitgeber durch Gesetzgebung zum gesellschaftlichen Torso, um die als Preis der käuflichen Arbeitskraft bekannte Zugriffsmacht der Produzenten auf ihr Produkt zu verkleinern und -darauf- zu beschränken, erschaffen einen Niedriglohnsektor, und ermuntern die ganze Mannschaft dazu, sich anzustrengen, und sich am Aufwand der Arbeit, anstatt über ihren Ertrag zu erfreuen.

Diese Sorte gesellschaftlicher Arbeit wird nicht ausgeführt, wenn oder weil deren Produzenten Hunger haben, Wohnungen oder Kleidung brauchen, sondern wird nur dann -nachgefragt-, wenn der Käufer der Lohnarbeit aufgrund seiner Kalkulationen davon ausgeht, dass er mit dem Verkauf der unter seinem Kommando produzierten Tauschwerte, seinen privaten Reichtum vergrößern kann.

Bei der Produktion von Tauschwerten steht der Produktionsprozess -nicht- unter der Kontroll- und Definitionsgewalt der Produzenten. Die Auswirkungen der Arbeit auf die Arbeitenden, die Qualität und Beschaffenheit der Arbeitsprodukte, unterliegen der Entscheidungsbefugnis der Kommandeure der Produzenten.

Die Kommandeure der Produktion von Tauschwerten betreuen die geistige Basis der Produzenten, und injezieren einfache Floskeln, um den Zweck der Arbeit zu beschreiben und ihren Regeln zu unterwerfen. Der Tauschwert, das in Geld gemessene Interesse der Eigentümer an der Vermehrung ihres Reichtums, verwandelt die Arbeit in Dienst, indem sie sich zum Besitzer des Ertrags der Arbeit erklären, und den Aufwand der Arbeit zum Lebensinhalt der Produzenten machen.

- Was Sie heute brauen, können Sie morgen kaufen, strahlt es aus allen Medien. Die Produktion von Tauschwerten kennt betriebswirtschaftliche Motive, Glycol in den Wein zu panschen, Plutonium und Langsteckenbomber zu produzieren, und andere arbeiten zu lassen bis der Arzt kommt. - Bekannt als Gewinn.

Die Produktion von Tauschwerten produziert für eine zahlungsfähige Nachfrage. Die Existenz der Gebrauchswerte, ist ihren neuen Eigentümern kein Grund um damit einfach die vorhandenen Bedürfnisse der Produzenten zu befriedigen. Erst und nur der Kauf hebt die Trennung der Produzenten von den von ihnen selbst produzierten Gebrauchswerten auf. Darum kennt die Produktion von Tauschwerten das in der Grafik, in der Mitte sichtbare Fragezeichen, ob die produzierten Gebrauchswerte dem im Stadtbild sichtbaren Bedarf zur Verfügung gestellt werden.

Nach getaner Arbeit stehen die produzierten Gebrauchswerte, als Eigentum der 'Arbeitgeber', hinter Kassen zum Verkauf bereit. - Denn das war und ist der Zweck der Produktion von Tauschwerten. Und vielleicht gibt es auch da einen Zusammenhang, dass neben Bier, immer auch Waffen produziert werden sollen?

News: Die gesellschaftliche Warensammlung
politische Ökonomie: der globale Warenwert

DATUM:01.07.2021

Die Grafik links, zeigt die Wirkung dessen, was an anderer Stelle bereits als Trennung der Arbeit von ihrem Produkt bezeichnet wurde.

Die Gesamtproduktion, das ist der ganze Kreis, ist durch die Arbeit der Produzenten zu produzieren und gleichzeitig ihrer Defintionsgewalt und ihrer Zugriffsmacht entzogen. Der Warenwert der Gesamtproduktion ist um die Gewinnerwartung des 'Arbeitgebers' vergrößert, kalkuliert. Der kalkulierte Verkaufswert der Waren ist größer als die in deren Produktion investierte Geldsumme. Den Rest erledigt die biologische Notwendigkeit der Nahrungsaufnahme und der Wunsch nach einem angenehmen Leben. Nach und nach, wird mit Gewinn, berechnet, - verkauft.

Der blaue Anteil der gesellschaftlichen Produktion ist der Bruchteil des Arbeitsergebnisses, auf welchen der Lohn der Produzenten ihnen den Zugriff ermöglicht. Auch hier, wenn der Lohn seinen Anteil kauft, macht der Unternehmer Gewinn. Aber, diesen Lohn haben die Unternehmer selbst gezahlt. Deswegen ist jedes Unternehmen bestrebt, den blauen Anteil so klein als irgend möglich zu halten.

- Denn; Umso größer ist der rote Anteil, welcher auf das einzelne Stück Ware betrachtet, einen um den in diesem Stück enthaltenen Lohnkostenanteil, vergrößerten Gewinnbeitrag enthält.

Der rote Anteil der globalen Produktion steht anderen Zwecken zur Verfügung, als der Versorgung derjenigen welche diese Arbeit zu leisten haben, und diesen Reichtum produziert haben. Dort bei den Produzenten dieses Reichtums ist, offiziell beauskunftet, Schmalhans Küchenmeister, die Miete der gestern selbst gebauten Wohnungen wird unbezahlbar, Zahnersatz wird in die Zukunft verlegt, und Rente wird zum Leben nicht reichen.

Die Trennung der Arbeit von ihrem Produkt ist die materielle Voraussetzung der politischen Freiheit zur Entwicklung von Massenvernichtungsmitteln, oder der Versorgung eines stehenden Heeres.

Die kapitalistisch organisierte Herrschaft nistet sich in die notwendige gesellschaftliche Arbeit ein, indem sie die natürlichen Voraussetzungen der Existenz durch ihre Gewalt in Privateigentum verwandelt. Das Eigentum verwandelt die gesellschaftliche Produktion von Gebrauchswerten, in die Produktion von gesellschaftlichen Tauschwerten in Privatbesitz.

So zugerichtet, wird der universelle Tauschwert, das Geld, zur notwendigen gesellschaftlichen Voraussetzung des Zugriffs auf die in Tauschwerte verwandelten Arbeitsprodukte und deren Quellen in der Natur selbst. Den so erschaffenen, gesellschaftlichen Akteuren, bekannt als Arbeitgeber und Arbeitnehmer, gewährt eine Staatsgewalt bedingten Zugang zu den globalen Existenzvoraussetzungen, und propagiert diese Gewalt als steuerpflichtige Dienstleistung zum Wohle ihres Volkes und der Menschheit. - Bekannt als Kampf um die Schaffung von Arbeitsplätzen, als Standortpolitik, und als Sorge um den Frieden in der Konkurrenz um den Zugriff auf den als Tauschwert unerreichbaren Reichtum an verfügbaren Gebrauchswerten dieser Welt.

News: Selbstbestimmte Arbeit der Produzenten
ursprüngliche Produktion

DATUM:26.06.2021

Die Natur, links in der Grafik als Globus dargestellt, ist die einzige Rohstoffquelle des Menschen. Die Natur stellt diese Rohstoffe bedingungslos zur Verfügung.

In der ursprünglichen Produktion bestimmen die Produzenten selbst:

- was produziert wird
- wie produziert wird
- wann produziert wird
- ob produziert wird
- wer produziert

In der ursprünglichen Produktion besteht ein -direkter- Zugriff des Produzenten, desjenigen der die Arbeit an der Natur ausführt. Der Produzent ist nicht der Besitzer der Natur. Er benutzt sie, um das herzustellen, oder das zu bekommen, was er zuerst zu seiner Lebenserhaltung, als Voraussetzung jeder Willensausübung zwingend benötigt, und danach dazu, das zu produzieren was sonst noch als erstrebenswert erachtet wird.

In der ursprünglichen Produktion ist die Zugriffs- und Verteilungsmacht der Produzenten auf das Produkt ihrer Arbeit selbstverständlich, das natürliche Resultat, und der Zweck der Arbeit.

Die Quelle der Natur ist so verfasst, dass es der Mensch nackt, mit einem spitzen Stock, bis ins 21. Jahrhundert gebracht hat. Die Natur, als Mittel und Quelle der Arbeit, macht alle Grenzen der Phantasie passierbar. Eine Reise zum Mond und darüber hinaus ist längst erfolgt.

Am Ausgangspunkt dieser Reise, sehen die Lebensverhältnisse alles andere als phantastisch aus. Für immerhin Millionen stehen nicht einmal Wasser, Nahrungsmittel, oder Energie dort zur Verfügung, wo man gleichzeitig an den Bau einer Stadt auf dem Mars nachdenkt. Wer fliegt denn da zum Mars? Die Millionen ohne Wasser und Nahrung sicher nicht, oder?

Wie kann man die sichtbar, verfügbaren und genutzten Ressourcen, von den Menschen trennen?

Im vorangegangenen Beispiel waren das die notwendigen Mittel zur Weltraumfahrt, und was ist eigentlich ein Verteidigungshaushalt? Wie, und warum, geht das, dass dort der Zugriff auf den Reichtum möglich ist, um Phantasien und Alpträumen zur Realität zu verhelfen, währenddessen gleichzeitig Millionen einfach verhungern oder bombardiert werden?

News: Fremdbestimmte Arbeit der Produzenten
politische Ökonomie

DATUM:26.06.2021

Im Unterschied zur selbstbestimmten Arbeit, besteht bei der fremdbestimmten Arbeit kein - direkter- Zugriff auf die Natur oder Produktionsmittel. Die durch das Privateigentum an den globalen Existenzvoraussetzungen herbeiregierte Notwendigkeit der Nichteigentümer, ihre Arbeitskraft zu verkaufen, ist als Angebot hergerichtet, welche die als Eigentümer ausgestatteten Arbeitgeber annehmen, oder auch nicht. Das Produkt der Arbeit, der durch diese Arbeit hergestellte Gebrauchswert, wird nicht vom Produzenten definiert, demjenigen welcher die Arbeit zu erledigen hat, sondern vom Weisungsberechtigten dieser Arbeit, und das Produkt der Arbeit ist durch Gewalt als Eigentum des Kommandeurs der Arbeit definiert und wird bewacht.

Diese politisch konstruierte Sorte Arbeit kann man nicht ablehnen, weil das Eigentum die Nichteigentümer im ersten Schritt von den Voraussetzungen ihrer Existenz, von den natürlichen Reichtumsquellen ausschliesst. Danach, im zweiten Schritt, wird diese Enteignung durch das bedingte Angebot eines Arbeitsplatzes funktionalisiert. Der dritte Schritt besteht darin, dass die Eigentümer periodische Rechnungen, für die gestern von ihren Arbeitern gebaute Infrastruktur erstellen, und an jedes Produkt ihrer Arbeiter ein auf die Vermehrung ihres Eigentums -berechnetes- Preisschild kleben. Die Resultate der Erpressung von gestern, werden kontinuierlich zur Fortsetzung und Entwicklung dieser Herrschaftsmethode verwendet. So entsteht ein Kreislauf, welcher einerseits die Notlage der Arbeiter durch die Bezahlung der erhobenen Preise reproduziert, aber andererseits, das Eigentum der Arbeitgeber vermehrt, und dessen Produktivität verbessert.

Und das geschieht nicht zufällig, sondern geplant und organisiert, als staatlich bewaffneter Wille, einsatzbereit gegen jeden praktischen Widerspruch, als globales Rechtesystem aufgeschriebener, exclusiver Anspruch auf die Reichtumsquellen dieses Planeten. - Bekannt als Marktwirtschaft. Eine bewaffnete Gewalt, bekannt als Regierung, setzt politisch eine Gelegenheit in Kraft, welche einer Minderheit die Benutzung der eigentumslosen Mehrheit zu ihrer privaten Bereicherung gestattet. Und da sind sie dann, diejenigen Millionen ohne das Brot dieser Welt, global umherirrend, auf der Suche nach einem Entkommen, aus diesen politisch, eingerichteten Verhältnissen. Die Millionen, mit Arbeit, deren Lohn nicht reicht um die Miete zu zahlen, und die Millionen Rentner in Not, nach einem Arbeitsleben, und die Millionen zu deren Glück es an dieser Sorte Arbeit fehle.

Wie ein Blick auf die Grafik zeigt, definieren 'Arbeitgeber' die Eigenschaften des Gebrauchswerts, und nach der Arbeit verbleibt das Produkt unter ihrem Kommando.

Diejenigen, welche die Arbeit und ihr Produkt abzuliefern haben, kennen keinen Grund zur Produktion von Waffen, aber die Kommandogewalt ihrer Herrschaften definiert den Inhalt ihrer Arbeit, und so entstehen Polizei und Wehrmacht, Wasserwerfer und Sturmgewehre, unter der Kontrollgewalt der Herrschaften dieses ökonomisch basierten Herrschaftssystems, abgetrennt von jedem Interesse und Bedürfnis der Arbeiter selbst. Dort oben, erkennt man im Inland ordnungspolitische, und im Ausland sicherheitspolitische Probleme, zu deren Kontrolle es vor allem eines braucht; Firepower. - Kann sein, dass Brot gebacken wird; Aber, die Entscheidungshoheit ist getrennt, von denjenigen, deren Existenz dazu hergerichtet ist, ihre Arbeitskraft anbieten zu müssen. Und die Herrschaften wissen, dass sie Waffen wollen, und brauchen. Und immer das Neuste vom Besten kommt zum Einsatz, um die globale und nationale Geltung dieser Herrschaftsform, oder die erreichte Geltung innerhalb der Staatenkonkurrenz abzusichern, und gegen dasselbe Interesse anderer Staaten durchzusetzen. - Bekannt als globale und innere Sicherheit.

Die Lohnarbeit wird mit Geld bezahlt. Dieses Geld hebt die Trennung der Arbeit vom ihrem Produkt nicht auf, sondern weist ihr ihren Anteil zu, oder ab. Geld entzieht dem Arbeiter die Verfügungsgewalt über das Produkt seiner Arbeit, und begrenzt dessen Zugriff auf die ihm zugewiesene Lohnsumme. Lebenslang. Durch die Lohnarbeit entsteht gesellschaftlicher Reichtum, der für andere Zwecke zur Verfügung steht, als dem der Versorgung der Produzenten mit dem von ihnen produzierten Reichtum.

Und da sind sie dann, im Einsatz, die Spezialeinsatzkräfte und autonomen Waffensysteme, und diejenigen, deren Existenz dazu hergerichtet ist, Anweisungen zu befolgen um Geld zu verdienen.

News: Der Preis der gesellschaftlichen Warensammlung
politische Ökonomie: der Preis

DATUM:26.06.2021

Links im Bild, die Lohnstückkosten. Das ist der kalkulierte Preis einer Ware, hier auf das Grammgewicht der Ware berechnet.

Ein Gramm dieser Ware wurde hier mit einem Preis von 2,78 Cent kalkuliert.

In diesem Grammpreis der Ware, sind die Kosten ( Lohn + Material ), und der kalkulatorische Gewinn pro Gramm, als ein Verkaufspreis berechnet. Hier mit 2,89 Euro, als Preis der Ware angegeben.

Mit dieser Methode berechnet -jedes- Unternehmen den kalkulatorischen Gewinnbeitrag, hier pro Gramm, allgemein ausgedrückt pro Stück, seiner Waren.

Jedes Unternehmen setzt demnach die Lohn- und Materialkosten in die Gesellschaft frei, als Lohn oder zu zahlende Rechnung, und erwartet als Geldrückfluss (Umsatz), eine um den kalkulatorischen Gewinn erweiterte Geldmenge, aus derselben Gesellschaft.

Die Unternehmenspraxis, 100 Euro in die Gesellschaft zu 'investieren', und gleichzeitig zu spekulieren, 125 Euro als Umsatz, und so einen Gewinn von 25 Euro aus derselben Gesellschaft zu erwirtschaften, ist als als Marktwirtschaft bekannt. Die damit gesellschaftlich eingerichtete Konkurrenz der Unternehmen um den Rückfluss der in die Gesellschaft freigesetzten Geldmittel, gebiert als Konsequenz dieser Gewinnorientierung die weltweit als 'soziale Probleme' bekannten Politikfelder.

Um die eigenen Lohnstückkosten konkurrenzfähig und weltmarkttauglich zu machen, sind die Lohnkosten als kalkulatorischer Abzug vom Gewinn abzusenken, die zu erbringende Leistung der bezahlten Arbeit, die Stückzahlen, sind zu erhöhen, um als Firma die Konkurrenz um den globalen Absatz der eigenen produzierten Waren zu überstehen.

Für die Initiatoren dieser Veranstaltung, ist jeweils das erfolgreiche Abschneiden ihrer weltweit als Unternehmen aktiven Wirtschaft von besonderer Wichtigkeit. Deren Erfolg, ist als Außenhandelsbilanz ein für die jeweilige Nation tragendes Bauteil ihrer nationalen Macht. Alle Nationen wollen deswegen Exportweltmeister sein, um nicht das Schicksal der Konkurrenzverlierer, den Entwicklungsländern und Failed States, zu ertragen. Dort wo 'unser' Öl und die seltenen Erden herkommen, mischen sich zunehmend potente Konkurrenten ins Geschäft ein, 'verzerren' den Weltmarkt, und teilen 'unsere Werte' nicht.

Ausgerechnet die global entwickelte Industrie, die Fähigkeit alles im Überfluss zu produzieren, gebirt in der Marktwirtschaft Wirtschaftskriege, bis hin zum Einsatz von Militär!

News: Privat bin ich ich
ALTERED by author of this website. Original: Boardman Robinson, Public domain, via Wikimedia Commons

DATUM:26.06.2021

Die Objekte der Herrschaft des Eigentums reduzieren sich auf die ihnen politisch, vorgesetzte Bedingung ihrer Indienstnahme. Lohn und Gewinn ist ihnen dasselbe, wie die Verfügungsgewalt über die Voraussetzungen der gesellschaftlichen Reproduktion und deren Organisation unter eigener Regie. Die als Lohnarbeiter konditionierte Existenz ist alternativlos auf den Verkauf ihrer Arbeitskraft angewiesen, und wird als einzig denkbare Form der gesellschaftlichen Organisation der zur Lebensgestalung notwendigen Arbeit akzeptiert.

Die unerfreulichen, politischen, sozialen und ökologischen Bedingungen und Konsequenzen der Eigentumsordnung werden als Abweichnung, als Fehler oder Unterlassung, einer eigentlich zur Verwirklichung der Interessen der Erdenbewohner eingerichteten Gesellschaft und Weltordnung verinnerlicht.

Die durch das Eigentum erzeugte, bewaffnete, globale Konkurrenz von Nationen um den Zugang zu den natürlichen Quellen der Voraussetzungen der Existenz, gibt dieser Gesinnung keinen Anlass zu Kritik an dieser Konkurrenz, sondern begründet die jeweils nationale Sorge um den Ausgang dieser Konkurrenz. Oben vorgetragen als Standortpolitik, und unten als Sorge um den Arbeitsplatz.

Ein Beispiel:
Wenn Regierungen sich mit einem stehenden Heer aufrüsten, zu Land, auf und unter Wasser, in der Luft und im Weltraum, wird diese Tatsache nicht als Beschaffung der Voraussetzungen des Krieges begriffen, sondern als Versuch der Regierung verinnerlicht, ihre Bevölkerung vor den ebenfalls bewaffneten Regierungen andernorts zu beschützen. Der jeweils anerzogene Nationalimus bekennt sich innerlich freiwillig als Kriegspartei, sieht sich von der Wirkung der Waffen unter dem Kommando des Auslands bedroht, und von denselben Waffen unter dem Kommando der eigenen Regierung beschützt. - Das ist die komplementäre, geistige Basis die von Regierungen bewaffnet auch vor deren Weltkriegen nicht zurückschreckt.

Die Funktionalisierung der Lohnarbeit befreit und befähigt deren Kommandanten ihre Interessen als Alltag an ihren 'Mitarbeitern' und auch dem Rest der Welt zu vollstrecken. So ist dann ein bizarres Nebeneinander von Berufsverkehr und Menschen auf der Flucht vor Armut und Krieg zu beobachten. So sind die Einen stolz darauf ihre Rechnungen bezahlen zu können, während die Anderen das Gewicht Europas in der Welt, und eine NATO auf diese Rechnung setzen.

News: Das weiß ich doch schon
Ja, und?

DATUM:17.07.2021

Die Mitglieder dieser Gesellschaft sind fest davon überzeugt, dass die durch politische Gewalt eingerichtete Gesellschaftsstruktur ihren Zwecken diene. Die gesellschaftlichen Bedingungen ihrer Existenz verinnerlichen sie als ein für sie konstruiertes Mittel, als Dienstleistung einer Staatsgewalt. So, durch die Gewalt des Staates garantiert, werde es ihnen ermöglicht, ihren Bedarf entweder durch den Verkauf von Arbeitskraft an einen Arbeitgeber, oder durch den Verkauf der durch diese Arbeit produzierten Güter zu decken. Dewegen, wollen und befürworten die Mitglieder der Gesellschaft eine Regierung, freiwillig, und akzeptieren die von dieser gesellschaftlich institutionalisierten Gewalt gesetzten, vom individuellen Willen und Interesse unabhängig geltenden Bedingungen der individuellen Willensausübung.

Gleichzeitig ist jedem bekannt, daß es Armut und Krieg gibt. Und beides ist keine Ausnahme, sondern bekannter Bestandteil des Alltags. Es ist bekannt, dass weder der Inhalt, noch der Zweck, und auch der Ertrag der Arbeit nicht von denen definiert werden, welche die Arbeit zu verrichten haben. Jeder weiß schon, daß der als Lohn kalkulierte Ertrag der produzierenden Arbeit dementsprechend knapp ist, und die Rente derer, welche den sichtbaren Reichtum produzieren, offiziell beschlossen und beauskunftet, nicht zum Leben reichen soll. Auch die Geschäftswelt beklagt sich, dass die Unverkäuflichkeit ihrer Warenberge die Fortsetzung ihrer Rolle als Arbeitgeber in Frage stellt. Dieser Widerspruch der Lebensrealität zum privaten Urteil der Mitglieder der Gesellschaft über den Zweck dieser als Marktwirtschaft bekannten Herrschaftsform, soll hier erneut ein Anlass sein, das Vertrauen in den guten Grund der Existenz dieser Gesellschaftsordnung zu überprüfen.

Die Grafik zeigt als Kreis den von der Lohnarbeit produzierten Reichtum der Gesellschaft, und die einzelnen Stücke zeigen, wer vom diesem Kuchen ißt.

Der Lohn ist das, was als Lebensunterhalt, als Miete und Preis und Steuer, an diejenigen zu bezahlen ist, welchen der als Lohn für Arbeit zu zahlende Anteil an ihrem Gesamtprodukt zu hoch ist ( das ist der blaue Bereich im Diagramm ). Dort, wo der Lohn, die Arbeit und die Produkte dieser Arbeit abzuliefern sind, steht man prinzipiell auf dem Standpunkt, daß nur der Dienst an der Vermehrung ihres Eigentums, bekannt als Gewinn, eine Existenz als Lohnarbeiter verdient.

Dort wo diese Existenzbedingungen, durch eine Rechtsgewalt als ökonomische Notlage erzeugt werden, ist damit der Dienst an fremdem Eigentum politisch zugewiesen, als Lebensmodell 'Arbeitnehmer'.

Auf der anderen Seite, als Staat oder Arbeitgeber, besteht man auf die Dienstbereitschaft derjenigen, deren Arbeitskraft als Inhalt ihrer politisch initiierten, und so bewusst zugerichteten Existenz, so beschaffen ist, daß sie ihre Lebenszeit verkaufen müssen.

Diese durch eine Staatsgewalt durch das Eigentumsrecht initiierte Notlage, ermöglicht den privaten Eigentümern der Voraussetzungen der gesellschaftlichen Reproduktion, ihr Interesse an der Vermehrung ihres Privateigentums, im Kostüm eines Angebotes, als Arbeitsplatz, als politisch inkraft gesetzte Existenzbedingung, an der gesellschaftlichen Arbeit zu vollstrecken. Die Existenzfähigkeit der gesellschaftlichen Figur des Arbeitnehmers, ist dem Interesse der gesellschaftlichen Figur des Arbeitgebebers damit entsprechend zugerichtet, und diesem Interesse weisungsgebunden, untergeordnet. In dieser Gesellschaft wird nicht gearbeitet um den Bedarf derjenigen zu produzieren, welche die Arbeit verrichten sollen, sondern nur dann, wenn diese Arbeit den Reichtum und das Interesse ihrer Kommandeure bedient. So entstehen national Millionen und weltweit Milliarden von Menschen, denen der Lohn zur Bedingung ihrer Existenz gemacht ist, aber an deren Bezahlung kein Interesse besteht.

Dieses durch eine Staatsgewalt ökonomisch konstruierte Dienstverhältnis, dieser als Konkurrenz organisierte Alltag um bezahlte 'Jobs', als von Geldzahlungen eines Dienstherren abhängiger Lebensinhalt, als Karriere angebotener Dienst zur Versorgung seiner Herrschaften, wird als Arbeitsinhalt derjenigen veranstaltet, welche die Existenzvoraussetzung der Gewalt welcher sie dienen müssen, bekannt als Arbeitgeber und Regierung, ausrüstet. Im Gegensatz zu ihren Opfern, verlassen sich deren Herrschaften nicht auf die demonstrative Kooperationsbereitschaft ihres Tarifpartners. Hier will man Sicherheit, und wie jeder schon weiß, ist man dort bewaffnet. Die Versorgung von Sicherheitsdiensten, einer Regierung, Polizei, einer Justiz, und einem stehenden Heer gehören als Arbeitsinhalt zum bekannten Alltag derjenigen, welche das alles schon wissen, und auch zu produzieren haben.

Das, wovon soeben die Rede war, wissen die Herrschaften auch. Sie haben diese Ordnung schließlich erschaffen, und wissen, dass ihre gesellschaftliche Existenz auf Lohnarbeit beruht. Geschickt propagieren Politik und Wirtschaft die politisch konstruierte Abhängigkeit vom bewaffneten Interesse ihres Eigentums als naturwüchsige, gesellschaftliche Notwendigkeit. Ihr Interesse an der Benutzung fremder Arbeitskraft als Lohnarbeit zur Vermehrung ihres Eigentums, verklären sie als Verwirklichung der natürlichen Notwendigkeit gesellschaflicher Arbeit, und sich selbst zur Voraussetzung des Bedarfs der Besitzlosen an einem Arbeitsplatz. Sie bieten den Opfern der politisch initiierten Mittellosigkeit an, die ökonomisch organisierte Erpressung als Dienstleistung und Angebot anzunehmen. Es brauche Sie als Politiker oder Arbeitgeber, denn sie schaffen schließlich die Arbeitsplätze, die so dringend gebraucht werden.

Wenn das im Bewußtsein der Opfer verankert ist, und diese Gesinnung sich als Suche nach einem Arbeitsplatz auf einem Arbeitsmarkt gesellschaftlich manifestiert hat, begrenzt eine gesellschaftliche Lohnsumme, wirksam durch Gesetze und Tarife, die Zugriffsmacht der Produzenten auf den von ihnen selbst produzierten Reichtum.

Durch diese Trennung der gesellschaftlichen Arbeit von ihrem Produkt, entstehen und entwickeln sich die Werkzeuge der gesellschaftlichen Reproduktion als Privatbesitz, um deren Benutzung sich die Produzenten bewerben müssen. Auch die Produkte der gesellschaftlichen Arbeit sind als Privatbesitz verfügbar, aber für Milliarden ohne Geldeinkommen, unerreichbar. Diese sichtbare Notlage wird nicht beseitigt, sondern beaufsichtigt. - Bekannt als Sozialstaat und Entwicklungs- und Sicherheitspolitik.

Jede Forderung nach einer Revision der durch den Lohn erzeugten Verteilung des Arbeitsergebnisses ( Forderungen einer Vergrößerung des prozentualen Anteilsam Gesamtprodukt der Lohnbezieher ) zugunsten seiner Produzenten, bekannt als Tarifstreit, als Rentendebatte, als Kritik der Lohnnebenkosten und der zu hohen Kosten des Gesundheitssystems, bekannt als Kritik an der Hilfeleistung an den globalen Flüchtlingsströmen ( Stichwort: Wirtschaftsflüchtlinge ), wird von den beiden anderen Mitessern, Staat und Unternehmer, als unbezahlbares Beschäftigungshindernis publiziert. Eine Lohnerhöhung allein, sagt nichts darüber aus, ob sich jemand danach wirklich mehr kaufen kann. Das kommt ganz auf die Preise an, welche man für die gestern selbst produzierten Güter, jetzt als Ware im Kaufhaus zu besichtigen, zu bezahlen hat. Hinzu kommt die Tatsache, dass die für den gezahlten Lohn abzuliefernde Arbeitsleistung ebenfalls dazu geeignet ist, den prozentualen Anteil der Zugriffsmacht des Lohnes auf das durch Lohnarbeit abzuliefernde Gesamtprodukt zu verkleinern.

Die Versorgung der Produzenten mit dem von ihnen produzierten Gütern ist nicht der Zweck der Produktion. Im Gegenteil. Die Kommandanten der gesellschaftlichen Arbeit sagen selbst, und bestehen darauf, dass ihr Anteil der Zweck der Produktion ist, und sind im Fall einer Verkleinerung ihres Anteiles dazu in der Lage, die angebote Lohnarbeit auf weniger Schultern zu verteilen, an billigere Standorte zu verlagern oder ihr Geld am Kapital-, oder Immobilienmarkt zu investieren.

Die politisch durch das Eigentum an den Voraussetzungen der Reproduktion erzeugte ökonomische Abhängigkeit der Arbeitnehmer von den Arbeitgebern dieser Welt, ist kein guter Grund für diese Verhältnisse auch noch Partei zu ergreifen.

News: Einkommensverwendung
Statistik Verwendung Lebenszeit/Einkommen

DATUM:01.12.2020

Der grüne Bereich in der Grafik gibt den Einkommensanteil wieder, welcher den Produzenten des gesellschaftlichen Reichtums monatlich zur Nutzung für private Zwecke verbleibt. Bei einem NETTO-Einkommen von 1500 Euro sind das:
1500/100*21,1. 316,50 Euro.

News: Lebenszeitverwendung
Statistik Verwendung Lebenszeit/Einkommen

DATUM:01.12.2020

Diese 316,50 Euro sind das, womit die Produzenten des gesellschaftlichen Reichtums das gestalten, was sie als ihre Privatsphäre, als das was das Leben lebenswert macht, begreifen. Pro Tag verbleiben ihnen dafür 10,55 Euro.

News: Knietief im Dispo
Schulden privater Haushalte

DATUM:01.12.2020

Nachdem die Lohnarbeit getan ist, steht den Produzenten des gesellschaftlichen Reichtums das Ergebnis ihrer Arbeit als Privateigentum ihrer Arbeitgeber gegenüber. Der Lohn, welchen sie für ihre Dienste erhalten ist nicht darum erdacht, damit sie die von ihnen selbst produzierten Güter auch davon kaufen können. Die Arbeitgeber behandeln die Lohnkosten als zu reduzierenden Kostenfaktor. Ihr Eigentum, das Produkt der Arbeit der Lohnempfänger, steht sichtbar, mit einem kalkulierten Preis versehen, hinter bewachten Kassen, in den Supermärkten und Onlineshops. Auch die Infrasruktur, Kommunikationswege, Wohnraum, die gesamte Arbeitsleistung vorangegangener Arbeitergenerationen, steht den Kindern und den Produzenten, je nach Laune seiner Eigentümer, nur gegen Zahlung einer Miete, einer Lizengebühr, oder eines in Monatsintervallen zu entrichtenden Preises zur Verfügung. In dieser Gesellschaftsform wird nicht für die Bedarfsdeckung derjenigen gearbeitet, welche diese Arbeit machen sollen, sondern für die Vermehrung des Eigentums derjenigen, welche diese Arbeit kommandieren.

Die Tatsache, dass der Lohn nicht ausreicht um die laufenden Kosten, die Rechnungen der Eigentümer dieser Welt, zu bezahlen, erzeugt ein neues Geschäftsfeld: Das Kreditgeschäft.

Diese Sorte gesellschaftlicher Armut, neben und gleichzeitig zum sichtbaren, produzierten Reichtum, ist bekannt. Die sachlichen Mittel der Bedarfsdeckung stehen fix und fertig in den Auslagen ihrer Eigentümer, den 'Arbeitgebern'. Wohnraum ist vorhanden, aber für sehr viele unbezahlbar. Mieten und Preise steigen, aufgrund der Beschlussfassung der Eigentümer dieser Welt. Die durch Lohnzahlungen erzeugte Geldnot der mittellosen Interessenten wird mit Kredit genutzt um denselben Zweck, die Vermehrung des Reichtums der Eigentümer zu betreiben. Die Geldnot der 'Arbeitnehmer' vergrößert sich durch die zu zahlenden Zinszahlungen. Die Elite sorgt sich nun darum, ob die als Rückzahlungsverpflichtung bestehenden Gewinnerwartungen ihrerseits, die Motivation ihres Geschäftsmodells, auch von den Kreditnehmern bedient werden.

Link zur Quelle der Grafik: www.sozialpolitik-aktuell.de

News: Hauptsache Arbeit
Bombenstimmung

DATUM:01.12.2020

Die absolute Mehrheit der Weltbevölkerung ist mittellos darauf angewiesen, ihre Arbeitskraft an die Minderheit zu verkaufen, welche die Voraussetzungen der Arbeit, Produktionsmittel oder Grundeigentum, besitzen. In dieser Gesellschaft bedarf es deshalb der Erlaubnis dieser als 'Arbeitgeber' bekannten Minderheit, um unter deren Kommando 'arbeiten' zu dürfen.
Also, hat man sich um 'Arbeit' - zu bewerben.

Erhält man diese Erlaubnis nicht, wird angesichts der laufenden Zahlungsverpflichtungen für Miete, Versicherungen und den Lebensunterhalt, die Existenz dieser gesellschaftlichen Mehrheit zu einem existenziellen Problem. Ohne Geld wird man obdachlos, und kann sich weder ernähren, noch jedes andere notwendige Bedürfnis bezahlen. Diese Tatsache rückt die Beschaffung eines 'Jobs', einer bezahlten, regelmäßigen Einkommensquelle in den Mittelpunkt der Lebensgestaltung dieser als 'Arbeitnehmer' bekannten, gesellschaftlichen Personengruppe. Der gesellschaftliche Zweck dieser 'Arbeit', oder dessen Inhalt und Resultate, für den privaten oder globalen Lebensinhalt, ist dem 'Besitz' eines Arbeitsvertrages untergeordnet. Hauptsache man hat 'Arbeit', oder man gehört zu den Millionen, deren 'Armut' in dieser Gesellschaft privat und amtlich, als Arbeitslose ohne Einkommen bekannt sind, welche in einer Welt in der dieses Geldeinkommen zur gesellschaftlichen Existenzbedingung gemacht ist, eben dieses Geld nicht besitzen.

Aus der politisch erzeugten Mittellosigkeit hier, folgt die Weisungsberechtigung, die inhaltliche Definitiongewalt des Arbeitsinhalts dort. Der Inhalt und das Ergebnis gesellschaftlicher Arbeit ist der Entscheidungshoheit und Verfügungsgewalt derjenigen entzogen, welche diese Arbeit aufgrund ihrer politisch erzeugten Mittellosigkeit machen müssen. Die Produzenten des gesellschaftlichen Reichtums, werden nach getaner 'Arbeit' von ihren 'Arbeitgebern' mit den Ergebnissen ihrer 'Arbeit' konfrontiert.

flugrevue.de

Offensichtlich ist die gesellschaftliche Arbeit anderen Zwecken gewidmet, als die Versorgung der Gesellschaft mit Lebensmitteln zu organisieren. Die politisch als Mittelpunkt der Lebensgestaltung erzeugte Notlage der Mehrheit der Bevölkerung wird von deren Initiatoren benutzt, um die Entwicklung von Waffen, deren Produktion und Einsatz zum Inhalt der gesellschaftlichen Arbeit zu machen.

News: Brot&Spiele
Football und Biscuit

DATUM:11.01.2021


'Dass der US-Präsident als mächtigster Mann der Welt gilt, liegt vor allem an "Football" und "Biscuit". So werden Koffer und Karte genannt, mit denen er die Macht über 7000 Atomsprengköpfe hat. ..'

Quelle: tagesschau.de, 20.01.2017

'.. Nach den Krawallen am US-Kapitol sieht die demokratische Vorsitzende des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, die Gefahr, Präsident Donald Trump könnte in den letzten Tagen seiner Amtszeit noch einen militärischen Konflikt losbrechen. ...'

Quelle: tagesschau.de, 08.01.2021


Worin liegt eigentlich die Gefahr von Massenvernichtungsmitteln? In ihrer Existenz, oder in den Personen welche diese Waffen in Auftrag geben, und sich dann logischweise auch Personal und eine Infrastruktur verschaffen um diese Waffen einzusetzen?

Jede Staatsmacht inszeniert ihre Gewalt als Sorge um einen 'verantwortungsvollen' Umgang mit den Waffen. Die Voraussetzungen der Existenz von Staatsgewalt, ihres Kommandos und ihrer Bereitschaft zu Krieg ist von allen Zweifeln zu befreien. Der Einsatz von Gewalt wird den Opfern dieser Gewalt als Verantwortung und Verpflichtung von Regierung gegenüber ihrem Volk vorgetragen. Die Beschaffung und der Einsatz von Waffen erfordert die aktive Betätigung des Willens derjenigen, welche in ihrer Existenz zum Verkauf ihrer Arbeitskraft hergerichtet sind. Deren gesellschaftliche, unter fremdem Kommando zu leistende Arbeit, ist die Voraussetzung der Gewalt ihrer Kommandeure.

Die Parteinahme für Staatsgewalt, jeweils exklusiv für die jeweils 'eigene' 'Regierung', ist ein Fehler. Die Wirkung der Waffen soll man sich als Schutzleistung der 'eigenen' Regierung gegen denselben bewaffneten Willen einer anderen Regierung vorstellen. In den Medien wird weder die Verfügungsgewalt, noch die Existenz von Massenvernichtungsmitteln kritisiert, sondern je nach nationaler Definition der Elite, wird die politische Konkurrenz diffamiert. Der Einsatz, die Beschaffung, und die Befehlsgewalt der Elite über Militär steht ausserhalb jeder Kritik, und wird dem Publikum als Selbstverständlichkeit präsentiert.

Ich rate dem Leser sich selbst zu fragen, welchen praktischen Unterschied es macht, welche Person eine Kriegshandlung befiehlt? Ist das nicht, vom privaten Interesse aus betrachtet, vollkommen gleichgültig? Als Mensch ist man Ziel dieser Waffen. Die Regierung dort läßt auf hier schiessen, und die Regierung hier, läßt auf dort schiessen. Oder nicht? Ist es dann nicht sinnvoll, wenn die Ziele der Waffen sich gegen ihre Herrschaften zusammenschließen?

Und, wenn man das nachvollziehen kann, sollte man sich die Frage vorlegen, warum die Herrschaften weder die Existenz der Waffen, noch deren Auftraggeber oder Produzenten in den Mittelpunkt der gesellschaftlichen Aufmerksamkeit rücken, sondern anstelle dessen, eine Person zum Gegenstand der Kritik machen. Mit dieser Methode der Meinungsbildung, indem man die aktuelle Person zum Gegenstand der Kritik macht, welche die Befehlsgewalt über die Gewaltmittel aufgrund eines Amtes besitzt, sind das Amt selbst, und die Gewaltmittel dieses Amtes, aus der Debatte gestrichen. Die Person wird zum Thema gemacht. Diese Sorte medial initiierter Streit, adelt jetzt immer die Gewalt, indem der einen Person die Eignung zu deren Anwendung abgesprochen, und einer anderen Person zugesprochen wird.
In den Medien wird nicht gelogen, sondern die mediale, gesellschaftliche Debatte wird in ihrem Inhalt durch Redaktion definiert. Hier liegt offenbar kein Fehler vor, ein tragischer Irrtum mit furchtbaren Folgen. Die Herrschaften kennen Gründe für Krieg, lassen Krieg führen, und die Meinung derjenigen betreuen, welche durch ihre Arbeit die Voraussetzungen dieser Gewaltanwendung herstellen.

Football und Biscuit, die Gewalt wollen die Kritiker nicht beseitigen, sondern werben für eine andere Regierungsmannschaft. So geht geistige Mobilmachung, eine Aufforderung der Elite an ihr Volk sich als Mensch, innerlich als eine Kriegspartei zu betrachten, und sich zur 'eigenen' Obrigkeit zu bekennen.

Diese Sorte Streit stimuliert die Opfer dieser Gewalt mit der Frage, wer der bessere Feldherr sei, und setzt voraus, dass sich die so Angesprochenen geistig diesem politischen Beschluss und Kommando einer Regierung unterwerfen.

Wenn man vor den Waffen erschreckt, sollte man sich lieber auf die Institutionen konzentrieren, welchen deren Entwicklung, Beschaffung, und Einsatz befehlen. Dann spielen Namen keine Rolle, sondern das Amt, welches Personen in die Lage versetzt, Krieg zur Realität zu machen.

Als Opfer dieser Gewalt, sollte man sich nicht mit der Frage beschäftigen lassen, wer die Gewalt ausüben soll, sondern darüber nachdenken, warum es diese Gewalt überhaupt gibt.
Der Inhalt des Arbeitslebens -ist- den Interessen gewidmet, welche Football und Biscuit auch zur Realität des Lesers machen. Dafür gibt es kleinere Kaliber, wie Polizei, Werkschutz und staatliche wie private Sicherheitsdienste, und das Recht auf Eigentum. Als Lohnarbeiter, und das sind alle, welche Geld durch den Verkauf ihrer 'Arbeit' verdienen sollen, ist man deswegen nur einen Knopfdruck, oder einen Anruf weit von einem Krieg entfernt. Nicht hier, woanders wird gestorben, sicher; Und in den Medien hört man, dass Soldaten alles dafür tun, dass das so bleibt. Was bleibt da anderes zu tun, als Dank zu sagen, die Munition zu produzieren, und sich als Mutter oder Vater um das eigene Kind an der Front zu sorgen?

Sven's Mutter war dabei das Abendessen vorzubereiten. Aus der Küche roch es nach Bratkartoffeln. Ausgerechnet in dem Moment, als die Skelettkrieger versuchten das Festungstor aufzubrechen, rief seine Mutter ihn zu sich: "Vergiss nicht dir die Hände zu waschen. Komm jetzt bitte!"

Der Chef der Knochenkrieger hatte seine Geheimwaffe in Stellung gebracht. Ein Katapult. Damit schoss er Feuerbälle und sogar seine Soldaten selbst, direkt in die Burg. Die Ritter hatten allerhand zu tun. Sven musste in jedem Fall verhindern, dass die Zugbrücke von den Untoten herunter gelassen wurde.

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Die Oberfläche dieses Planeten ist in Nationen aufgeteilt. Diese Tatsache gilt als Selbstverständlichkeit. Aber warum ist das eigentlich so?

Alle wollen Frieden, und gleichzeitig werden ganze Staaten im Auftrag von Regierungen zerstört.

Dieses Buch will nachweisen und erklären, weshalb es in der Gesellschaft und zwischen den Nationen, sichtbar, alles andere als freundlich zugeht, um abschließend einen Lösungsweg darzustellen, diese Situation durch die Beseitigung der dargestellten Ursachen zu verändern.

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Die Parteinahme der Gesellschaft für Konkurrenz und Herrschaft als Konsequenz des Privateigentums an den gesellschaftlichen Voraussetzungen der Reproduktion

Autor: Frank Nadermann

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"Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann bedeutet sie das Recht darauf, den Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen."
George Orwell (1903 - 1950)
Schriftsteller, Journalist und Beamter der britischen Kriminalpolizei in Birma

Ich bin als freiberuflicher Schriftsteller tätig. Weder der Zeitaufwand kreativer Prozesse, noch das für den Autor konsumierbare Ergebnis seiner Arbeit sind planbar. Demgegenüber steht ein erheblicher zeitlicher Aufwand für Recherchen, Auswertungen, die Katalogisierung, und für die Bearbeitung von Bild-, Ton-, oder Textmaterial.

Die Themenbereiche welche ich mir selbst zur Bearbeitung setze, sind von mir willkürlich, aber so gewählt, dass ich davon überzeugt bin, dass ein allgemeines Interesse an diesem Thema besteht. Literatur macht meiner Meinung nach eigentlich nur dann Sinn, wenn sie der Unterhaltung oder der Bildung dient. Kritik jedoch ist in den seltensten Fällen ein willkommener Gast.

"wes Brot ich ess, des Lied ich sing"
wiktionary.org: unbekannter Autor

Deswegen ist die finanzielle Unabhängigkeit eines politischen Autors eine Voraussetzung seiner Arbeit, und die Basis einer neutralen Darstellung der Wirklichkeit.

Um der honorarabhängigen Schriftstellerei, oder gar dem Medienagentur-Journalimus zu entkommen, hoffe ich auf, und bedanke mich für jede bedingungslose Unterstützung meiner freiberuflichen Tätigkeit.

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Stories


Das war schon immer so

Auch in der Welt von heute muss die Mehrheit als kommandiertes Werkzeug, gegen einen Lohn, den Reichtum anderer vermehren. Frech und gerissen, bezeichnen die Eigentümer der Arbeitsresultate, als Besitzer der gesellschaftlichen Reproduktionsvoraussetzungen unter der Bezeichnung 'Arbeitgeber' bekannt, die von den Arbeitern produzierten Produkte als ihre Leistung, und stellen die Überlassung dieser Gebrauchswerte unter die Bedingung einer Gegenleistung.

Nach getaner Arbeit sei ihnen ein Preis zu bezahlen. Mit dieser Methode steuern Betriebe die Differenz zwischen ihren Ausgaben, das nennen sie Investion, und dem Umsatz welchen sie durch den Verkauf der produzierten Gebrauchswerte an deren Produzenten erzielen. Durch diese Trennung der Arbeit von ihrem Produkt, entscheidet das als Lohn gezahlte Geld der Arbeitgeber, wieviel des als Gebrauchswert verfügbaren Reichtums, politisch als Eigentum den Arbeitgebern übereignet, den Bedürfnissen der Produzenten zur Verfügung steht. Das Eigentum an den Produktionsvoraussetzungen, wie Grundeigentum, das Eigentum an den Maschinen, Wasser und Energie, das geistige Eigentum, enteignet die Produzenten von allen Voraussetzungen ihrer Existenz, und richtet sie als Weisungsempfänger her, welche sich -so- in Konkurrenz zueinander gesetzt, um das Interesse der Eigentümer an der Erhaltung ihrer lohnabhängigen Existenz bewerben müssen.

Mit dieser Methode, werden sowohl der Zweck der Produktion, das Was und das Wie, als auch das Ergebnis der Arbeit von der Entscheidungshoheit und der Verfügungsgewalt derjenigen getrennt, welche diese Arbeit, deswegen jetzt unter fremdem Kommando, zu leisten haben. Die politisch durch das Eigentum hergestellte, absolute Mittellosigkeit der absoluten Mehrheit der Menschheit, und die damit gleichzeitig erzeugte Verfügungsgewalt über die Voraussetzungen jeder Produktion und deren Erzeugnissen, wirkt stumm, und zuverlässig. Die Opfer dieser politischen Situation, dürfen sich um eine Existenzgrundlage bewerben. Jedes Interesse, sei es an einer Wohnung, an Kleidung oder Lebensmitteln, jedes Hobby, alles ist von der Indienstnahme durch einen Arbeitgeber abhängig -gemacht-. Damit ist der Lebensinhalt derjenigen, welche ihre Arbeitskraft verkaufen müssen, weil sie sonst nichts besitzen, der Bedienung der Interessen ihrer politischen und ökonomischen Herren gewidmet und unterworfen. Die Eigentumsordnung richtet die Nichteigentümer so her, dass die Sicherung ihrer Existenz durch ihre Arbeit, automatisch die Voraussetzungen ihrer Benutzbarkeit reproduziert und zu ihrem Nachteil verbessert. Sie selbst bauen die Maschinen. Aber, als Eigentum ihrer 'Arbeitgeber'. Jede Steigerung der Produktivität, verkürzt nicht ihren Arbeitstag, sondern versetzt ihre Herrschaften in die Lage, bezahlte Arbeit einzusparen und sich gleichzeitig in den Besitz von mehr Arbeitsprodukten zu bringen. Gestern hat man noch mit 20 Kollegen ein Auto an einem Tag gebaut, heute baut man 2 Autos, mit 10 Kollegen. Der Verkauf dieser Waren, weltweit, realisiert jetzt als Differenz zwischen Ausgaben und dem erzielten Umsatz den Zweck der Veranstaltung, den Gewinn. - Die Vergrößerung des Reichtums der Arbeitgeber. Das ist der politische Grund, die Ursache der berühmten Schere zwischen arm und reich.

Dieses Ergebnis der Eigentumsordnung ist als Lebensinhalt der Produzenten eingerichtet. Hier soll nicht gesagt sein, dass man von Lohn nicht existieren kann. Aber soviel, dass die Versorgung der arbeitenden Menschen, nicht der Zweck der Lohnzahlung ist. Nachzuprüfen ist diese Behauptung anhand der Tatsachen, dass Menschen weder einen Lohn bekommen, weil sie ihn brauchen, noch deswegen, damit sie von diesem Lohn gut leben können. Ihr Lohn steht im Gegensatz zum Interesse derjenigen, welche die für diesen Lohn gekaufte Arbeitskraft zur Vermehrung ihres Eigentums benutzen. Der Lohn ist Abzug vom Gewinn, und die zu erbringende Arbeitsleistung ist das Mittel der Vergrößerung des in Geld gemessenen Verkaufswertes der produzierten Arbeitsresultate. Ohne die kalkulierte Aussicht auf den Gewinn, unterbleibt jede Lohnzahlung. Der Gewinn hat Priorität, ist Bedingung der bezahlten Indienstnahme der Lohnabhängigen durch einen 'Arbeitgeber'. Dieser Zustand wird unter der Bezeichnung 'freiheitliche Grundordnung', gegen jeden Widerstand durchgesetzt. Wo auch immer sich Menschen dazu entschliessen, die Trennung der Arbeit von ihren Voraussetzungen und Resultaten ausser Kraft zu setzen, und sich damit weigern ihre zugewiesene Rolle des Lohnarbeiters anzunehmen, werden diese Menschen mit allen Mitteln, bis hin zu einem Krieg, bekämpft.

Nur der Dienst an der Vermehrung fremden Eigentums gestattet den politisch so zugerichteten Besitzlosen die Rechnungen ihrer 'Arbeitgeber' für die gestern selbst erarbeiteten Produkte zu bezahlen. Nur ein 'Arbeitsplatz' bringt sie in Besitz von Geld. Und genau dort versetzen sie selbst ihre Herrschaften in die Lage, ihre politisch erzeugte Not mit dem zu beherrschen, was sie gestern selbst produziert haben. So -lassen- die einen Wohnungen bauen, und teilen deren Produzenten mit, dass sie Miete zu zahlen haben. So -lassen- die einen zur Venus fliegen, und teilen den anderen mit, dass für sie keine Ressourcen zur Verfügung gestellt werden. So -lassen- die einen Waffen bauen, und teilen den anderen mit, dass Frieden eine zerbrechliche Sache sei. So -lassen- die einen Sicherheitsdienste und Polizei aufrüsten und aufmarschieren, und teilen den anderen mit, dieser Aufwand diene ihrer Sicherheit. - Was nicht gelogen ist; Fragt sich nur, wer sich da vor wem, bewaffnet in 'Sicherheit' bringt.

Nicht die Versorgung der Produzenten mit den Produkten ihrer Arbeit ist der Zweck dieser Gesellschaftsordnung, sondern die Sicherstellung der Kommandogewalt der national organisierten Eliten über die Produzenten durch die als Rechtssystem organisierte Geltendmachung ihres Eigentumsanspruchs. Ein Gesetz, und die Rente ist gesenkt, oder ein Niedriglohnsektor ist erschaffen, oder Steuern werden erhoben. In den Schaufenstern sind die produzierten Gebrauchswerte, mit einem Preis versehen, zu bewundern. Mindestens 50% der erfassten Straftaten sind Eigentumsdelikte. Im Inland teilen sich die Polizei und die Justiz die notwendige Beaufsichtigung der Folgeleistung eines Volkes.

In dieses ökonomisch organisierte Herrschaftsverhältnis wird jeder Mensch hineingeboren. Entweder da, als Kind eines Eigentümers, oder dort, frei, von allem was die Existenz benötigt. Alles ist sichtbar, verfügbar, jedoch von einer bewaffneten Staatsgewalt, als Eigentum, der Verfügungshoheit einer kleinen Gruppe von Menschen zugeteilt. Zu diesem durch eine politische Gewalt erzeugtem, ökonomischen Abhängigkeitsverhältnis bildet sich das Individuum eine Meinung. Die private, theoretische Stellung, die eigene Meinung zu der politischen Welt, existiert im privaten Bewusstsein getrennt von den gesetzten Notwendigkeiten der politisch geltenden Bedingungen. Beispiele: Man kann Kriege doof finden, aber sie werden veranstaltet. Man kann von einem Stundenlohn von 12,00 Euro nicht gut leben, und auch die Altersarmut ist, offiziell, programmiert. Aber man hat für diesen Lohn, und auch darunter, zu arbeiten. Der verfügbare, in den Schaufenstern sichtbare, von Arbeitern produzierte Reichtum, ist mit einem von den Arbeitgeber auf ihren Gewinn kalkulierten Preis versehen. So entsteht das erzwungene Bedürfnis nach Geld, welches man als Lohn durch den Dienst am fremden Eigentum erhält.

Eine Staatsgewalt erzeugt diese Ordnung der Gesellschaft und stellt prinzipiell sicher, dass die Aufhebung der politischen Trennung des Arbeiters von dem durch ihn produzierten Gebrauchswert, exclusiv bleibt, und für dessen Produzenten nur durch die Bezahlung des vom 'Arbeitgeber' kalkulierten Preises zu überwinden ist. Dieses Herrschaftssystem trennt im ersten Schritt -jedes- Individuum von allen Voraussetzungen der Existenz, imdem es die Natur selbst zum Eigentum erklärt. Im zweiten Schritt, gestattet dieselbe Gewalt das Privateigentum an Natur. Jetzt existieren Eigentümer eines Trümmers dieses Planeten, als namentlich definierter Eintrag in einer Liste, bekannt als Grundbuch- oder Registereintrag. Alle anderen, welche nicht auf dieser Liste stehen, besitzen sich selbst, sonst nichts. Dieser -Unterschied- in der Zugriffsberechtigung auf Natur und Produktionsmittel erzeugt politisch, eine materielle Notlage derjenigen, welche kein Eigentum, also keine Zugriffsgewalt auf diese Voraussetzungen jeder Existenz haben. Dieser Unterschied wird juristisch beseitigt, indem man eine politische Gewalt des Eigentums gesetzlich als Gleichheit der Person, getrennt von ihrer gewollten ökonomischen Potenz, als gesellschaftliche Rechtsgrundlage, als Text, und Handlungsanweisung an die staatlichen Organe als durch Staatsgewalt garantiertes Recht der privaten Kommandeure der gesellschaftlichen Arbeit, niederschreibt. Diese politisch erzeugte Notlage wird jetzt, im dritten Schritt, gezielt angesprochen. Die exklusive Zugriffsmacht auf die Natur, und im weiteren Verlauf auch der Werkzeuge zur Naturverarbeitung, zwingt die ausgeschlossene Mehrheit der Menschheit zum Angebot ihrer Arbeitskraft. Wer essen will, muss sich an die Besitzer der Natur verkaufen. So wird der Ertrag der Arbeit für diejenigen, welche durch ihre Arbeit die Natur in Gebrauchswerte verwandeln, zur -Verhandlungsache-. Geld als Ergebnis von Arbeit, bekannt als Lohn, ist nicht dasselbe wie die Zugriffsgewalt der Arbeiter auf den von ihnen produzierten Gebrauchswert. Die Zahlung von Geld ist die Methode der Eigentümer, eine Differenz zwischen dem Verkaufswert der produzierten Gebrauchswerte und den Kosten dieser Produktion zu berechnen. Bekannt als Gewinn. Dieser Gewinn ist das Interesse der kleinen Schar von Eigentümern der Existenzvoraussetzungen dieser Welt, und die Bedingung der Existenz der anderen Milliarden. Auf diese Weise, legen die Eigentümer fest, welchen Anteil der produzierten Gebrauchswerte sie für ihr Interesse beschlagnahmen, und welchen Anteil die Arbeiter bekommen. Deswegen kann die abzuliefernde Arbeitsleistung nie genug sein, denn der Lohn pro hergestelltem, verkaufsfertigen Stück dieser Arbeit ist ihnen immer zu hoch. Also braucht es Kontrolle. Einerseits muss die Arbeitsleistung überwacht, und andererseits das Produktionsergebnis bewacht werden. Und auch der kleine Mann, braucht jemanden der sicherstellt, dass er seinen Lohn erhält. Der Initiator dieses Prozesses, bekannt als Staatsgewalt, bietet den von ihm durch das Eigentum erschaffenenen Kreaturen, gerne seine Dienste an, garantiert jedem das Seine, und erhebt Gebühren, bekannt als Steuer, um sich selbst als Diener seines Volkes zu erhalten.

Aufseher, welche die Arbeitsgeschwindigkeit vorgeben, dokumentieren und durchsetzen, oder Akademiker welche die materiellen und intelektuellen Voraussetzungen des Gewinnemachens herstellen, werden besser bezahlt. So sind einige gut situiert, und der Rest, die absolute Mehrheit der Menschheit, die lohnbeziehenden Produzenten, sind von allem was sie als Ware sehen, ausgeschlossen, wie man den Nachrichten entnehmen kann, von Armut bedroht. Das Bedürfnis sieht die Waren, auf Halde, immer bewacht, immer hinter Kassen, von Sicherheitsdiensten oder Polizei. In den als Rohstofflieferant hergerichteten Staaten, ist die Ware oft nicht einmal verfügbar, oder nur für einen Bruchteil der Bevölkerung bezahlbar (2021 brandaktuell, Impfstoffe gegen COVID19, Brot, Wasser, Strom), und Millionen machen sich auf die Reise, dahin, wo der Reichtum dieser Welt, bekannterweise, seine Heimat hat.

- Die politisch, global initiierte Veranstaltung der -lizensierten- Eigentümer dieser Welt, verwandeln die Opfer dieses Herrschaftssystems innerlich in eine Dienstleistung für ihre auf eine Geldzahlung angewiesene Existenz. Die natürlichen Existenzbedingungen dieses Planeten, substituieren sie, freiwillig, durch die politisch erzeugten Bedingungen, und akzeptieren deren Geltung wie Natur, als Voraussetung und Mittel ihrer politisch konstruierten Realität. Das durch politische und ökonomische Gewalt erzeugte Exoskelett konditioniert und funktionalisiert die menschliche Existenz als ökonomische Konkurrenz um ein Einkommen, und als politisches Mittel der Konkurrenz ihrer Initiatoren, den Regierungen der jeweiligen Nationen. Der Zufall der Geburt, als Startpunkt der Existenz, bestimmt dann ohne jede weitere, sichtbare Tat der politischen und ökonomischen Herrschaften, die Nationalflagge der Uniform, unter welcher die so konditionierten Menschen, unter dem ökonomischen und politischen Kommando ihrer 'Arbeitgeber' und Regierungen, gegeneinander antreten müssen. Dementsprechend rauh, und blutig sieht der Alltag dann aus, wie auch der Leser aus eigener Erfahrung zu berichten weiß.

Anzahl der polizeilich erfassten Straftaten nach Straftatengruppen in Deutschland von 2016 bis 2020
( Anmerkung des Autors: Wenn Ihnen die Daten nicht angezeigt werden, ist das nicht meine Absicht, sondern die des Eigentümers dieser statistischen Daten )

Hunger
( Anmerkung des Autors: Wenn Ihnen die Daten nicht angezeigt werden, ist das nicht meine Absicht, sondern die des Eigentümers dieser Daten )

Leichen am Strand
Den öffentlich als 'Flüchtling' präsentierten Opfern dieser Weltordnung, wird mit einer Rechtezuweisung ihr Platz in dieser Welt zugewiesen. Jede Fluchtmöglichkeit, in die erste Welt, aus den untergeordneten Kontinenten, jede erfolgreiche Flucht, entgegen den gesetzten Bewegungsbeschränkungen der global, jeweils partiell national, wirkenden Kapitaleigentümer, wird von den Regierungen der Weltwirtschaftsgewinner als Tat von kriminellen Fluchthelfern, oder als Eigenverantwortung der an die Küsten Europas herantreibenden Leichen propagiert. Diese Menschenfräse, welche im Auftrag von Regierungen die Menschheit den Notwendigkeiten der Marktschwirtschaft anpasst, amtlich als notwendiger Bestandeil des Alltags beauskunftet, mit einem eigenen Amt und Budget versehen, ist den Produzenten der Munition bekannt, aber keine weiteren Nachfragen wert. Man selbst will arbeiten, um seine Rechnungen bezahlen zu können. - Wenn man darf. Also stellt man sich zu dieser Gesellschaftsordnung so, als ob die eigene Arbeit mit dem Gemetzel nichts zu tun habe, und nimmt die Leichen als Beweis, es im Vergleich gut getroffen zu haben.
Nur ein 'Arbeitgeber' hat dieser Weltsicht etwas anzubieten. Ein Einkommen, und sogar Karriere kann man da machen. Die absolute Mehrheit arbeitet, produziert etwas. Deren Lohn wird kalkuliert. Als Aufseher be- und überwacht man dieses Verhältnis von Arbeitsleistung und Lohnzahlung, und wird deswegen besser bezahlt. Als Akademiker instruiert und sortiert man den Nachwuchs, und erstellt die technischen und ideologischen Baupläne der Gesellschaft. Hier, wo die Waffen und Geldvermehrungsautomaten erfunden werden, wo man Worthülsen wie Ankerzentrum oder Sicherheitspolitik, Tarifpartner oder Generationenkonflikt erfindet, wird man mit einem an der Systemrelevanz der Leistung bemessenen Gehalt am gesellschaftlichen Arbeitsresultat der Lohnarbeit beteiligt, per Beschluss, und das ist etwas anderes als ein kalkulierter Lohn. Das Interesse der Eigentümer an der Vermehrung ihres Eigentums, bietet den Opfern dieses ökonomisch organisierten Herrschaftsverhältnisses, unterschiedliche Rollen an. Die Entwicklung einer Schallkanone zum Beispiel, erfordert eine geistige Kooperation, welche von der durch das ökonomische Zwangsverhältnis hergestellten Dienstbereitschaft etwas mehr erwartet, als einfach nur gehorsam die Waren über einen Scanner zu ziehen, oder sich an einem Arbeitsplatz den dort wartenden Maschinen zu unterwerfen. Dort, wo man in der Personalführung gerne mehr Verantwortung trägt, wird die Parteilichkeit, die innere Zustimmung zum Dienstherren, zur Einstellungvoraussetzung. Akademiker entwickeln für die Führungsspitzen in Politik und Wirtschaft Sprachschablonen. Sendefähig, zum Einsatz vor den Kameras und Mikrofonen, beim morgentlichen Briefing des Teams oder auch im Personalgespräch. Die Beschaffung von Waffen für die laufenden Militäreinsätze und die angekündigte Kriegsagenda wird als 'stärkeres sicherheitspolitisches Engagement' ans Volk verabreicht. Die innere Einstellung zur Firma wird in der Privatwirtschaft zuerst durch die Bewerbungsunterlagen und ein persönliches Gespräch überprüft. Im militärisch relevanten Bereichen der Produktion ist diese Praxis der Ermittlung der Loyalität der Bewerber als Zuweisung einer Sicherheitsstufe, jedoch nach nachrichtendienstlicher Überprüfung, üblich. Die Bewerber in dieser Veranstaltung bewerten die lebenslange Konkurrenz um ein Einkommen, in welche sie durch das Privateigentum an den gesellschaftlichen Produktionsmitteln gesetzt sind, nicht als kritikwürdig, sondern als Auszeichnung und Erfolg ihrer Person. - Denn; Wer nicht benutzt wird, um den Reichtum seiner Herren zu vergrössern, steht ohne Geld vor ihren leeren Mietwohnungen und vollen Warenhäusern.

Millionen ohne jedes Lebensmittel, weitere Millionen weltweit in Lagern zusammengetrieben, weitere Millionen welche zu Löhnen arbeiten müssen von denen man nicht existieren kann, und als Konsequenz dessen, weitere Millionen in Altersarmut. Die Berichte von Arbeitern in Pflegeheimen sind nur noch ekelerregend. Der als politischer Beschluss vollstreckte Preis der Altenpflege, als wohlkalkulierter Preis dargestellt, ist grotesk. Der Lohn und die Anzahl des Pflegepersonals geben den Blick frei, auf die politisch geplante Zukunft derjenigen, deren Existenz der Vermehrung des Reichtums ihrer Herrschaften gewidmet ist. Auch dieses Elend wird als Geschäft betrieben. Eventuelle Renten und das Einkommen der Angehörigen werden abgesaugt, und um die Kosten niedrig zu halten, denkt man nicht nur im Management darüber nach, die Pflegefälle mit einer Windel auszustatten, um die kostenintensive Begleitung zur Toilette zu 'rationalisieren'. Rotzfrech verkünden Wirtschaft und Politik, dass es ihnen zu teuer ist, die Alten durchzufüttern, und stellen ihren Beschluss als einen Sachzwang aufgrund fehlender Geldmittel und als Entlastung der kommenden Rentnergeneration dar. Gleichzeitig verkünden dieselben Herrschaften, dass man die 'Verteidigungsausgaben' selbstverständlich nicht von derselben Haushaltslage abhängig zu machen denkt.

Jeden Tag werden Städte bombardiert. Auf diesen Leichenbergen stehend, nimmt man zur Kenntnis, dass der gesamte Planet, die als Natur geschenkte Springquelle aller Gebrauchswerte, durch die Herrschaft des Tauschwertes in einen ökologischen Katastrophenfall verwandelt worden ist. Die Opfer dieser Konsequenz der Eigentumsordnung wollen ganz fest daran glauben, dass sie mit ihrer Arbeit anderen Zwecken dienen, als denen, welche wie vorangehend beschrieben, zur Wirklichkeit ihres Alltages gemacht sind. Man besteht darauf, dass der ganze blutige Zirkus, vielleicht unvollkommen, aber immerhin die Versorgung der Produzenten zum Ziel habe. Nur linke Kritiker sind seltsame Spassverderber, und erklären seit mehr als einem Jahrhundert, warum es diesen ganzen Mist gibt, wie sie selbst heute hier, detailliert im oben beworbenem Buch, nachlesen können.

Ist es nicht merkwürdig, dass die Versorgung der Menschheit von der individuellen Verfügung über Geld abhängig ist, anstatt von der Menge der sichtbar, verfügbaren Gebrauchswerte? Ist es nicht merkwürdig, dass obwohl Menschen sich auf einen weiten Weg machen, um dass zu erarbeiten, was sie zum Leben brauchen, diese Absicht abgelehnt wird, mit der Begründung sie seien Wirtschaftsflüchtlinge? Ist es nicht sonderbar, dass obwohl die Produktivität, die zu leistende Arbeit pro Produkt, ständig sinkt, und die Menge der insgesamt produzierten Produkte laut Auskunft der Herrschaften selbst, weltweit auf Halden gelagert werden müssen, sogar vernichtet werden, jedoch gleichzeitig die Debatte um Lohn, Rente und Arbeitszeit nur eine Richtung kennt? Ist es nicht sonderbar, dass weder Lohn noch Rente aus der Anzahl der produzierten Produkte berechnet werden? Wieso wird die Arbeitszeit nicht verkürzt, wenn die Produktivität steigt, oder alles bereits produziert, auf Halde gelagert, verfügbar ist. Wer legt eigentlich fest, und warum, wieviel Lohn oder Rente bezahlbar ist? Das, was in der Vergangenheit als Tributzahlung an den Landesherren, heute einen schlechten Ruf geniesst, ist identisch mit dem was heute als Kombination aus Gewinnanspruch eines Eigentümers und Steuerpflicht der diese Regel setzenden Gewalt, zur Voraussetzung der menschlichen Existenz, seiner Willensausübung gemacht ist. Die Wirkung der absoluten Eigentumslosigkeit, erzeugt durch das Recht auf Eigentum, wird genutzt, um die so initiierte Notlage bei den Besitzlosen dazu zu nutzen, den Anspruch der Herrschaften an der Ausbeutung der Arbeitskraft der Arbeiter in das Angebot eines Arbeitsplatzes zu kleiden. Der freie Zugang zu den globalen Existenzvoraussetzungen, zur Natur und zu den Produktionsmitteln, wird durch politische Gewalt unterbunden, und durch die Chance auf ein Angebot eines Einkommens ersetzt. Die Notwendigkeiten der Existenz, wie Essen und und Trinken, und der auschliessende Privatbesitz an den Quellen und Werkzeugen der Befriedigung dieser Bedürfnisse, erzeugt automatisch, bereits nach Stunden, das Interesse an Nahrung und Wasser. Das jedoch, ist mit einem Preis versehen. Und jetzt, so, ist der 'Arbeitsplatz' dem so konditionierten Interesse der Besitzlosen als eine Dienstleistung ihrer Herrschaften darstellbar. Arbeite, für mich, und du kannst dir etwas kaufen. Das bewaffnete, ökonomische Erpressungsverhältnis präsentiert sich dem Willen der Opfern als eine Gelegenheit ihre Existenz zu bestreiten. Dasselbe Gewaltverhältnis der Aristokratie ist heute nur anders organisiert, und betreibt eine verbesserte Selbstdarstellung hinter neuen Fassaden.

Zu welchem Begriff passen die gesellschaftlichen Debatten und globalen Ereignisse eher; Zu der von den Linken behaupteten Ausbeutung, oder zu der von den politischen Eliten beschworenen Weltgemeinschaft? Vielleicht sollte man besser auf die Berechnungen und Beiträge zum Weltgeschehen von diesen Experten, Arbeitgebern und Politikern verzichten? Man kann dazu auch organisiert 'Nein danke' sagen.

Aufrüstung an der Grenze
( Anmerkung des Autors: Wenn Ihnen die Daten nicht angezeigt werden, ist das nicht meine Absicht, sondern die des Eigentümers dieser Daten )

Unter Ihresgleichen sind noch größere Kaliber erforderlich. Zu Land, auf und unter Wasser, in der Luft und im Weltraum werden Waffensysteme und Personal stationiert, geschult, versorgt und gepflegt, beständig weiter entwickelt, und nach Bedarf gegen die Machtbasis der ebenfalls staatlich organisierten Konkurrenz eingesetzt. Regierungen geben bekannt, dass sie Gründe kennen, sich ein stehendes Heer zu halten und verwenden erhebliche Teile des gesellschaftlichen Reichtums als Verteidigungshaushalt. Je nach Standort werden Konkurrenten durch die Medien als Feinbild in die Gesellschaft injiziert ( 2021 in Europa und Amerika bekannt als, als China oder Russland, und umgekehrt, dort dann, die USA oder Europa ). Unterbrechungsfrei werden im Auftrag von Regierungen Städte oder ganze Staaten zerstört. Weltkriege werden bereits nummeriert. Der Autor versucht neue, andere Wege aufzuzeigen, indem er erklärt, -warum- es Armut oder Krieg, die Zerstörung der natürlichen Existenzvoraussetzungen, oder die Flüchtlingslager und die bewachten Grenzen zu den westlichen Industriestaaten, als sichtbare Realität gibt. Der Autor versucht davon zu überzeugen, dass die Akzeptanz von Feinbildern nicht im Interesse des Leser liegt, und empfiehlt dringend, jedes Vertrauen in Regierung zu überprüfen. Ein Krieg stellt die Existenz in Frage. Selbst das Interesse an Karriere hat die Existenz des Interessenten zur Voraussetzung, oder? Dann liegt doch der Schluss nahe, dass im Krieg etwas anderes verteidigt wird, als das Interesse von Karrieristen, oder? Was könnte das wohl sein? Genau. Die Geltung der Interessen derjenigen, welche das Angebot zu Karriere unterbreiten. Die Geltung des Eigentums ist deren Besitzern jeden Krieg wert. Und was haben Sie davon?

Neue Strategie für die NATO
( Anmerkung des Autors: Wenn Ihnen die Daten nicht angezeigt werden, ist das nicht meine Absicht, sondern die des Eigentümers dieser Daten )

Ein geschätzt 110 Quadratkilometer großes Stück der Eisdecke Grönlands ist abgebrochen.
( Anmerkung des Autors: Wenn Ihnen die Daten nicht angezeigt werden, ist das nicht meine Absicht, sondern die des Eigentümers dieser statistischen Daten )

Die natürliche Umwelt bietet der menschlichen Gesellschaft traumhafte Möglichkeiten. Die politische Umwelt, die Eigentumsordnung und die damit errichtete globale Konkurrenz verwandelt diese Natur in ihr Schlachtfeld. Boden, Wasser und Luft sind ihre Müllhalde. Gutachter bescheinigen die Lagerfähigkeit von radioaktivem Giftmüll, für Jahrmillionen. Die Einbringung von Gift, in Luft, Wasser, und Boden ist der zugewiesene Berufsinhalt von Millionen. Dank der ebenso dreisten, wie gut bezahlten akademischen Leistung, der Erfindung des Grenzwertes, gilt diese Argumentation als wissenschaftlich. Per Gesetz wird festgelegt wieviel Gift freigesetzt werden darf. Mediziner gehen noch einen Schritt weiter, und erklären die Opfer dieser Gifte, aufgrund ihrer individuellen biologischen Beschaffenheiten oder Gewohnheiten (Disposition, Prädisposition), zum Mitverursacher der Wirkung des Giftstoffes. Der Beweis: Es sterben ja nicht alle. Der bei den Opfern nachweislich und sichtbar eingetretene Schaden wird um deren Beweislast ergänzt den Wirkungszusammenhang zu beweisen, und deren Klagen oder Kritik als subjektive, unwissenschaftliche Meinung zurückgewiesen. Gelingt dieser Nachweis, wie zum Beispiel in der Erforschung der Erderwärmung durch die 1946 entwickelte Radiokohlenstoffdatierung, wird nicht die ermittelte Schadensursache beseitigt, sondern es werden politische Maßnahmen gegen die Kritiker ergriffen. Wissenschaft wird abqualifiziert, Protest wird sanktioniert.

Die Folgen sind sichtbar, und wissenschaftlich erforscht. Seit 1979 verhandeln die Herren dieser Welt darüber, welche Kosten und kommerzielle Möglichkeiten der 'Klimawandel' den konkurrienden Nationalstaaten auferlegt, oder neu eröffnet. Die jeweils national berechnete Bilanzsumme, der Tauschwert der nationalen Produktion, entscheidet dann über die jeweilige nationale Stellung in dieser Frage, und kommt seit mehr als 40 Jahren zu der Antwort, dass die Erhaltung der Springquellen des Gebrauchswertes, durch den Ersatz der Alten durch verfügbare neue Technik, national erfolgreiches Kapital vernichtet, oder deren Modernisierung deren Funktion als Gewinnquelle gefährde, oder einfach zu teuer sei, um in der internationalen Konkurrenz seine Produkte zu einem weltmarktfähigen Preis verkaufen zu können. Der Autor möchte dem Leser an dieser Stelle das Angebot machen, sich selbst ein Bild von dem zu machen, was als Klimakatastrophe für tägliche Schlagzeilen sorgt. In diesem Zusammenhang liefert das Verständnis der Kühlgrenztemperatur dem Leser, in nur 3 Minuten Lesezeit, eine Vorstellung von der historischen Dimension dessen, was mit dem Begiff Erderwärmung eigentlich bezeichnet ist.

Diese Gesellschaftsordnung degradiert nicht nur die Natur, sondern auch das eigentumslose Spiegelbild der Besitzer dieses Planeten, zu Kostenfaktoren. Menschen werden in Lager gezwungen und, gemessen am Verwertungsanspruch der Eigentümer dieser Welt, als 'Überbevölkerung', 'Wirtschaftsflüchtling', oder 'Arbeitnehmer' und 'Arbeitslose' ihrer politisch erzeugten Mittellosigkeit ausgesetzt. Die politische Idee des Eigentums verwandelt die gesellschaftliche, globale Zusammenarbeit, in eine Konkurrenz um die Indienstnahme an einem 'Arbeitsplatz'. In dieser Gesellschaft wird nicht gearbeitet um die Versorgung der Menschheit zu organisieren, sondern es darf nur dann gearbeitet werden, wenn die Bezahlung von Lohnarbeit das in Geld gemessene Vermögen eines Arbeitgebers vermehrt. Diese Website liefert kritische Argumente und eine deutliche Absage an das, was diese Gesellschaftsordnung, deren Macher, der restlichen Menscheit als selbstverständliche Unumgänglichkeit anbieten. Arbeit, für Geld, unter fremdem Kommando. - An der Benutzung der eigentumslosen Massen, deren Existenz eine Lohnzahlung zur Voraussetzung hat, besteht nur dann ein Interesse, wenn mehr Geld zu ihren Arbeitgebern zurückfliesst, als investiert wurde. Darum braucht es Aufseher, welche in der Firma die Trommel und in Uniform auch mal zuschlagen, und die Akademiker, welche den Arbeitstakt berechnen, für die rechte Stimmung Verantwortung tragen, und jeden Kritiker dazu einladen, einen konstruktiven Beitrag zu dieser Veranstaltung zu leisten. Dieser Aufforderung will der Autor mit diesem an die Produzenten des gesellschaftlichen Reichtums gerichteten Textes, sehr gerne nachkommen. Auch die auf dieser Website veröffentlichten Texte laden den politisch interessierten Leser ein, die Argumente und Analysen zu prüfen, und zu benutzen, um sich an der Gestaltung der menschlichen Gesellschaft aktiv zu beteiligen. Holen wir uns diesen Planeten zurück.

Freiheit

Die politische Trennung der gesellschaftlichen Arbeit von ihren Voraussetzungen und ihrem Produkt, zwingt die Mehrheit der Menschheit zum Dienst an fremdem Eigentum. In diesen Fabriken, dort wo Arbeit als Lohnarbeit auszuführen ist, verwandelt die Arbeit die Rohstoffe der Natur in Gebrauchswerte, und der Kommandeur dieser Lohnarbeit die Gebrauchswerte in Tauschwerte, indem er die Gebrauchswerte mit einem Preis versieht.

Jedes in Lohnarbeit hergestelle Produkt geht aufgrund der politischen Rechtsordnung in den Besitz des 'Arbeitgebers', den Besitzer der Produktionsvoraussetzungen über. Zur Teilnahme an dieser eigenartigen Produktionsweise muss die eigentumslose Mehrheit dieser Gesellschaft nicht gezwungen werden. Ihre prekäre Situation, ihre politisch definierte Mittellosigkeit, verweist sie stumm und automatisch in die bereitstehenden Personalbüros, um sich um einen 'Arbeitsplatz' zu bewerben. Diese politisch erzeugte Grundbedingung ihrer ökonomischen Stellung, erscheint den Opfern dieser Sachlage wie die Natur selbst, weil dieses ökonomische Resultat von Herrschaft ununterbrochen durch den Einsatz ihrer Gewalt begleitet wird.

Die Kooperation in und mit diesem 'System' wird als Wahrnehmung von Verantwortung gefordert, und ist als Freiheit verinnerlicht. Jeder kann und soll, unter diesen aufgeherrschten Voraussetzungen, machen was er will. Die Verwandlung der Arbeit in Lohnarbeit, die Verwandlung der Gebrauchswerte in Tauschwerte, nimmt dieses Bewusstsein als Organisation der gesellschaftlichen Reproduktion zur Kenntnis. Die Bedingungen und Konsequenzen welche die Eigentümer der Voraussetzungen der gesellschaftlichen Reproduktion aufzwingen, sich bereits in Kinderschuhen mit 'Softskills' aufzurüsten, möglichst schnell das Abi machen, um in der Schule um die Zulassung zu den besserbezahlten Mitgliedern der gesellschaftlichen 'Mittelschicht', und danach bis zum Lebensende mit seinesgleichen um das Interesse eines 'Arbeitgebers' um den Erhalt eines Lohnes zu konkurrieren, verwandeln die Opfer in die Chance etwas zu werden. Der gesamte Staatsapparat erscheint ihnen dazu gemacht ihr Leben, und insbesondere die Freizeit zu organisieren. Der als Konsequenz der politisch erzeugten ökonomischen Mittellosigkeit praktizierte Opportunismus, ist in ihrem Bewusstsein identisch mit der Verfolgung ihres Interesses.

Ob als Maurer oder Akademiker wollen sie denen dienen, welche ihnen Arbeit anbieten. Die Tatsache, und der kleine Unterschied, dass es sich dann immer um Lohnarbeit handelt, ist ihnen keinen Gedanken wert.

7 Sekunden, um wegzulaufen

Die durch das Eigentumsprinzip politisch erzeugte, gesellschaftliche Konkurrenz um den Zugriff auf die Voraussetzungen der Existenz, nutzen deren Initiatoren und Veranstalter dieser Herrschaftsordnung um die Notwendigkeit ihrer Bewaffnung zu plausibilisieren. Die durch das Eigentum erzeugten Grenzen der nationalen Staatsregierungen, erzeugen einen weltweiten, bewaffneten Kampf um die global verfügbaren Ressourcen. Ein bisschen Frieden, war und ist deshalb den bekannten Kriegsveranstaltern und Weltwirtschaftsriesen vorbehalten. Der Rest der Welt ist seit Ende des 2. Weltkrieges ihr militärisches Operationsgebiet. Die Verfügbarkeit und Weiterentwicklung von Massenvernichtungsmitteln, den Zielen und Produzenten dieser Waffen als 'Sicherheitspolitik' bekannt, wird aktuell von der Verfügbarkeit und Bereitschaft von menschlichen Waffenträgern befreit. Diese Waffengattung, bekannt unter der Bezeichnung 'Drohne', findet das ihm einprogrammierte Ziel, weltweit, selbstständig.

Der Einsatz dieser Waffen, die Beschaffung und Entwicklung dieser Waffengattung ist zu diesem Zeitpunkt längst abgeschlossen, wird medial begleitet. Zuerst einmal müssen Feindbilder gepflegt und aktualisiert werden; Dem Publikum bekannt als 'der Russe', 'die Mullahs', oder 'der Chinese', ... . Dieselbe Botschaft welche hier die Bevölkerung andernorts als Feind deklariert, wird dort wo die Bomben einschlagen mit der umgekehrten Zielvorgabe gesendet. Die Kriegspraxis ihrer Herrschaften erzeugt dann eine Realität, welche der Kriegshetze der Befehlshaber mit Bildern von ihren Schlachtfeldern beigemischt werden. Ununterbrochen. Im Fernsehen, im Radio, in den Printmedien oder im Internet. Diese geistige Mobilmachung erfolgt, methodisch betrachtet, durch die Darstellung der Wirkung dieser Waffen. Allerdings immer so, dass diese Wirkung als Plausibilisierung des jeweils dargestellten Feinbildes und der militärischen Absicht dient. Als Leser ist man eingeladen sich innerlich in die Rolle der Befehlshaber und Waffenträger zu versetzen. Zerklüftete Landschaften im weltweiten Ausland bieten dem Feind Gelegenheit sich zu verstecken. Es gelte sich Sorgen zu machen, um den Erfolg des Kriegseinsatzes und um das an dieser Kriegshandlung beteiligte Personal. Dort, weit weg von zuhause, sind um Menschenleben zu retten, bessere Waffen dringend erforderlich.

Die Regierungen und Generäle, eine überschaubare, geringe Anzahl von Personen, die Initiatoren und Befehlshaber des Krieges, werden der Bevölkerung hier als 'Schutzherren' und dort als 'Kriegsherren' vorgestellt. Entsprechend der Kriegsbereitschaft ihrer jeweiligen Regierung, werden die Opfer und Mittellieferanten dieser politisch erzeugten 'Sachlage' medial betreut. Bekannt als 'Arbeitnehmer'.
Die Redakteure dieser Meinungsbildung verfügen heute über eine beachtliche Sendeleistung und eine akademisch vorbereitete Sammlung von Textbausteinen. Woher diese Waffen stammen, wer deren Entwicklung fördert und deren Einsatz befiehlt, ist bei der Darstellung des Kriegsgeschehens mit der Gewaltbereitschaft der gegnerischen Regierung unterlegt. Dem 'Wir' an der Heimatfront wird dieselbe Handlung der eigenen Herrschaften als Reaktion auf eine 'Entwicklung', einer 'Kriegsgefahr' vorgestellt. Dieselbe Handlung der 'Regierung' des als Gegner definierten Auslands wird im jeweiligen Inland als Bedrohung, als fremder Wille zum Krieg, und dieselbe Zwecksetzung der eigenen Regierung und ihrer Verbündeten, als 'Verantwortung' oder 'Schutz' injiziert. Das allgemein sichtbare und bekannte Resultat, die brennenden Städte, die Verschwendung von Arbeitszeit und Ressourcen, wird als Motivation der Kriegsvorbeitung im Bewusstsein der Opfer verankert. Die Ernte dieser Meinungsbildung ist nicht erst dann wirksam und sichtbar, wenn die Rauchfahnen aufsteigen; 'Wir' müssen mehr tun. Diese politisch geforderte Sorte Arbeit macht sich nicht von alleine:

"Wir bleiben sicherheitspolitisch von den USA abhängig und müssen gleichzeitig in Zukunft als Europäer mehr von dem selbst tun, was uns die Amerikaner bisher abgenommen haben", sagte Kramp-Karrenbauer. ... Ohne die nuklearen und konventionellen Fähigkeiten Amerikas können Deutschland und Europa sich nicht schützen. Das sind die nüchternen Fakten", gab Kramp-Karrenbauer zu bedenken. Umso mehr sei aber wichtig, dass Europa für die USA ein "starker Partner auf Augenhöhe" sei und "kein hilfsbedürftiger Schützling", mahnte die Ministerin ... Dabei dürften neue Großprojekte nicht zu Lasten der Grundausstattung gehen. Das Ende des Kalten Krieges habe nicht zu einem umfassenden Frieden geführt, sondern "unsere Sicherheit, unser Wohlstand, unser friedliches Zusammenleben werden ganz real bedroht", warnte die Ministerin. ... Wenn es um den Verteidigungshaushalt gehe, dann sei 'ein realistischer und kritischer Blick' wichtig 'auf die Welt, wie sie ist', so die Ministerin." (17.11.2020, Verteidigungsministerin BRD, Grundsatzrede)

"Flugzeuge die nicht fliegen, Gewehre die ihr Ziel verfehlen: Neues, modernes Gerät muss angeschafft werden. Nur so könne die Bundeswehr wie vorgesehen einen stärkeren Beitrag zur Bündnisverteidigung beisteuern." (15.11.2020, Stephan Stuchlik, ARD Berlin)

Anstelle der jeweils nationalen, politisch geforderten Parteinahme der auf diesem Planeten lebenden Privatpersonen für deren Herrschaftspersonal, oder des medial beschworenem Ärmelaufkrempelns als Mitglied dieser Kriegspartei, empfiehlt der Autor dieser Website das Vertrauen in Regierung und deren Adjutanten, hier wie dort, aufzukündigen, und dem politischen Anspruch, dem Interesse des regierenden Personals an der Beschaffung der Voraussetzungen ihrer Kriege zu widersprechen. Anstatt dem Kommando von 'Arbeitgebern' zu folgen, bewirbt der Autor dieser Website die Motivation nach Wegen zu suchen, der politischen Widmung der gesellschaftlichen Arbeit zur Kriegsmittelbeschaffung sowie der Fortsetzung des Einsatzes bereits produzierter Massenvernichtungsmittel entgegen zu treten.

"Der Journalist Tatul Hakobjan erzählte tagesschau.de, sobald das Sirren der Drohnen zu hören sei, blieben sieben Sekunden, um wegzulaufen."

Quelle 20.11.2020:

www.tagesschau.de

Die überlebenden Opfer dieser politischen Praxis der Regierungen, erschaffen durch ihre Arbeit jeweils, hier die Munition, und stehen dort vor den Ruinen jeder Existenz und sind zu Millionen auf der Flucht. Jetzt, so in diese Lage gesetzt, werden die Flüchtenden von den Verusachern ihrer Not beobachtet und kontrolliert. Durch die Zuweisung eines Rechtsstatus plausibilisieren die Kriegsherren ihre hoheitliche Zuständigkeit als Hilfe, und unterstellen damit jede Handlung der Opfer ihrer Kontrollgewalt. In den Medien wird diese politische Leistung mit der Sprachregelung 'Flüchtlingslager' kommuniziert. Die Verteilung von Überlebensmitteln wird als Ehrung der humanitären Gesinnung der Initiatoren der Kriegseinsätze inszeniert. Spendenaufrufe ergehen ununterbrochen, seit Jahrhunderten. Die Mittel zur Waffenentwicklung, -beschaffung und zu deren Einsatz, sind als Staatshaushaltsposten nicht als freiwillige Geldzahlung organisiert. Nachdem die Bevölkerung die Voraussetzungen des Waffeneinsatzes durch ihre Arbeit erschaffen hat, werden die Produzenten mit den Wirkungen ihrer Arbeit konfrontiert. Wäre es dann nicht sinnvoller, diese Zwecksetzung der gesellschaftlichen Arbeit durch die organisierte Verweigerung der Kooperation zu unterbinden?

Die jeweils aktuellen Opfer der Anwendung von Kriegshandlungen werden, sobald sie die zugewiesenen Lager verlassen, mit der auch außerhalb dieser Gebiete wirkenden, rechtlichen Gewalt der Kriegsveranstalter konfrontiert. Die Aus- oder Einreise in benachbarte Staaten, der gesamte Globus, ist bewacht. Bereits das als 'Ausweis' bekannte Dokument, welches auf Verlangen vorzulegen ist, unterstellt die Person einer Rechtslage. Das hoheitlich befugte Personal vollsteckt diese Handlungsanweisungen dann an den jeweiligen Personen. Nicht nur den Flüchtlingen, auch jedem anderen, also auch dem Leser dieses Textes, ist bekannt, dass bei der Einreise in ein Ausland 'Auflagen' zu erfüllen sind. Der Aufenthalt auf diesem Planeten ist reguliert. Im Urlaub endet die Aufenthaltsgenehmigung im Ausland, ohne besondere Visa, in der Regel nach 30 Tagen. Die hier angesprochenen Menschenmenge will aber nicht in Urlaub fahren, sondern flieht, vor Bedingungen welche die Existenz in Frage stellen, oder unplanbar machen.

"... In Griechenland sorgt ein Todesfall für Aufsehen. Die Justiz ermittelt gegen einen Afghanen, weil sein Sohn auf der Flucht ertrank. Handelte er unverantwortlich - oder soll der Vorwurf abschrecken? ... Das Boot kenterte vor Samos. Nadir Ayoubis Sohn stirbt in dieser Nacht, seine Leiche wird an die Küste der Insel gespült, wo er neben einer bewusstlosen Hochschwangeren gefunden wird. Der junge Vater selbst überlebt, man findet ihn am Morgen an einem anderen Abschnitt der Küste. Ihm wird nun vorgeworfen, das Kindeswohl gefährdet zu haben, weil er seinen Sohn mit ins Schlauchboot zur Überfahrt nach Griechenland genommen habe. ..."

Quelle 27.11.2020:

www.tagesschau.de

Wäre es nicht sicherer, dem Kindeswohl zugewandt, abends vor die Barracke zu treten und den Kommandanten des Lagers, wie auch seine Mitmenschen, mit einem Lied zu erfreuen, um den 'Abbau von Kreisläufen, die das Leben der Migranten gefährden', zu unterstützen?